Shiva Purana

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Das Shiva - Purana bzw. Shaiva Purana oder Shiva Mahapurana gehört zu den 18 grossen Puranas. Als Author gilt Veda Vyasa.

Das Purana besteht aus 24.000 shlokas, welche in 6(7) Samhitas oder Sektionen aufgeteilt sind, die wiederum in Kapitel (adhyaya) aufgeteilt sind.

Om namah shivaye

Samhitas

Nach einer Passage, die in einer Version der Vidyeśvara - Saṁhitā und der Vāyaviya - Saṁhitā gefunden wurde, hatte das Shiva-Purana ursprünglich 12 Samhitas (Vidyeshvara Samhita - 10,000 Verse ; Rudra Samhita - 8,000 Verse ; - Vainayaka Samhita - 8,000 Verse; Uma Samhita - 8,000 Verse; - Matri Samhita - 8,000 Verse ; - Rudraikadasha Samhita - 13,000 Verse ; Kailasa Samhita - 6,000 Verse ; Shatarudra Samhita - 3,000 Verse ; - Sahasrakotirudra Samhita - 11,000 Verse ; Kotirudra Samhita - 9,000 Verse ; Vayaviya Samhita - 4,000 Verse ; Verse ; - Dharma Samhita - 12,000 Verse von denen 5 gekürzt wurden : [1].

Die komplette Gruppe von zwölf Samhitas umfasste ca. hunderttausend Slokas. Fünf Samhitas wurden im Zuge des Wiederaufbaus und der Kürzung der Puranas gestrichen.

Die heutigen 6 Samhitas[2] sind : Jnana samhita(78 Kapitel), vidyeshvara samhita(16 Kapitel), Kailasa samhita(12 Kapitel), Sanatkumar samhita (59 Kapitel), Vayaviya samhita(59 Kapitel) und Dharma samhita(65 Kapitel).

Manchmal werden auch 7 Maha-Samhitas mit abweichenden Namen aufgezählt[3][4] wie : Vidyeshvar Samhita, Rudra Samhita, Shatrudra Samhita, Koti Rudra Samhita, Uma Samhita, Kailash Samhita, Vayviya Samhita.

Inhalt

Erschaffung des kosmischen Ozeans

Die Samhitas umfassen neben (auch allegorischen) Erzählungen umfangreiche Kommentare zum Yoga und zu Mantras. Das bekannteste Mantra ist hier das OM NAMAHA SHIVAYA.

Inhaltsverzeichnis :
1. Brahma, 2. Der Linga, 3. Menschliche Schöpfung, 4. Tarakasura,
5. Das Brennen des Gottes der Liebe, 6. Parvati Ki Tapasya, 7. die Heirat, 8. Kartikeya,
9. Tipura, 10. Sita und die Ketaki - Blume, 11. Ganesha, 12. Streit zwischen Ganesha und Kartikeya,
13. Der Linga, 14. Nandikeshvara Tirtha, 15 Atrishvara Tirtha, 16. Chandra und Somanatha,
17. Mallikarjuna, 18. Dushana und Mahakala, 19. Vindhya und Omkara,
20. Naranarayana und Kedara, 21. Bhimashankara 22. Vishvanatha und Varanasi,
23. Goutama und Trymbaka, 24. Ravana und Vaidyanatha, 25.Nagesha 26. Rama und Rameshvara,
27. Ghushna und Ghushnesha, 28. Arjuna and Shiva, 29. Sudarshana Chakra
30. Shiva's 1000 Namen, 31. Shivarati Vrata, 32. Vedanidhi, 33. Chandrashekhara
34. Die Ashes, 35. Nandi, 36. Die Zeit und die Yugas, 37. Daksha Yajna
38. Parvati wird Gauri, 39. Upamanyu, 40. Andhakasura, 41. Hiranyanetra und Hiranyakashipu
42. Andhaka, 43. Ruru, 44. Falsche Parvati, 45. Yama
46. Shatanika und Shasranika, 47. Parashurama, 48. Die Höllen, 49. Geografie
50. Astronomie, 51. Manvantaras Die letzten 3 Kapitel beziehen sich auf die siebenteilige Ausgabe [5] nach Prof. J.L. Shastri und deren Reihenfolge.

1.2 Shabda-Brahma
  • 1.2.9 Shabda-Brahma

Wir hörten einen Ton OM. Wir wurden neugierig den Ursprung dieser Ton zu kennen. Vishnu sah einen Buchstaben "A" in Richtung Süden des Shivalinga. Er sah auch die Buchstaben "U" und "M" sich zentrieren in Richtung Norden des Shiva Linga beziehungsweise in der Mitte. Er sah auch das "OM" Mantra, das wie eine Sonne blendete. Es gab keinen Anfang und Ende für dieses Mantra OM.

Da wir uns bemühten seine Herkunft zu kennen erschien plötzlich Shiva in Form eines Weisen. Er gab uns das Wissen über OM.

Er zeigte auch uns, dass ich (Brahma) aus dem Buchstaben 'A' herrühre, Vishnu entstand aus dem Buchstaben 'U' und Shiva selbst stammt aus dem Buchstaben M. Der Buchstabe A bedeutet Schöpfung, U Bedeutet Ernährung und M bedeutet Erlösung. Die drei Buchstaben A, U & M symbolisieren auch die grundlegenden Ursachen der Schöpfung. A oder Brahma symbolisiert auch den Samen, U oder Vishnu symbolisiert die Vagina und der Klang von OM ist Maheshwara- der kombinierte Klang von A, U und M.

Aus allen drei vereint manifestierte sich ein goldenes Ei. Diese goldene Ei blieb für 1000 Jahre in das Wasser untergetaucht. Der Allmächtige schnitt dann das Ei in zwei Hälften, durch die Himmel und Erde erschienen. Wir sahen auch die göttliche Schönheit des Maheshwar.

  • 1.2.10 Shabda-Brahma Tanu

Dann sahen wir alle Vokale und Konsonanten aus dem Körper von Mahadeva ausgehen.

Vishnuji sah die achtundvierzig Buchstaben innerhalb des OMKAR, die in der Tat die beiden folgenden Mantras- waren "TATPURUSHAY VIDDYAMAHE MAHADEVAYA Dhimahi, TANNO RUDRAH PRACHODAYAT" und "TAT Savitur Varenyam bhargo Devasya Dhimahi dhiyo YONAH PRACHODAYAT."

"Danach erhielten wir auch die Mahamrityunjay Mantras wie 'OM JOOM SAH', 'Hraum HRIM JOOM SAH' und 'TRYAMBAKAM YAJAMAHE'.

Danach erhielten wir das 'fünf Buchstaben Mantra' "OM NAMAH SHIVAY", das Chintamani Mantra 'KSHAMYAUM', das Dakshinamurti Mantra - "OM NAMO Bhagavate DAKSHINAMURTHAYE MAHYAM MEGHAM PRAYACHCHHA SWAHA.

Zuletzt erhielten wir das große Mantra TATVAMASI.

Vishnuji war so von diesem Mantra verzaubert, dass er es zu singen begann. Wir haben dann zu Shiva dem Schöpfer gebetet, dem Ernährer und dem Zerstörer.

Jnana samhita

Kapitel 1.7.3-4 Die Zeit - Shiva's Strahlung - die Yugas, Kalpas etc.
Kapitel 1.7.5 Meditation
Kapitel 1.7.19-20 beschreiben den Yoga, einige Mantras und Richtungen, und seine Probleme.

Vidyeshvara samhita

(25 Kapitel) [6] - Das Pranava Mantra OM (Omkar Mantra) und Om Namah Shivay; 5 Typen des Linga auf dieser Erde - Swayambhu Linga, Bindu Linga, Pratisthit Linga, Char Linga, Guru Linga; Bhasma; Rudraksha.

Sanatkumar samhita

An einem Tag, sich vor Gott Sadasiva, dem Meister der Halbgötter und des Universums verbeugend, der am am Ufer des Yamuna saß, sagte Sri Narada:[7]
O allwissender Meister der Halbgötter und Meister des Universums, o grosser Gott, O grosser Weiser in der Wissenschaft der höchsten Persönlichkeit der Gottheit, o bester Kenner der Krishna verherrlichenden Mantras. Von meinem Vater lernte ich den König der Mantras und viele andere Krishna-Mantras während wir am Wasser saßen. Kein Pfad ausser dem des hingebenden Dienstes bringt schnell zum transzendenten Wohnsitz von Gott Hari, den man nach meiner Meinung weder durch Kultivierung des Wissens(jnana) noch durch fromme Taten(karma) erreichen kann.....
Ich nenne Dir zwei unvergleichliche Krishna-Mantras als Kronjuwelen aller Mantras. Ein Mantra ist "Gopijana-vallabha-caranau saranam prapadye" (Ich nehme Schutz zu den Füßen dessen, der der Geliebte der Gopis ist)...
Das zweite Mantra ist "Namo gopijana-vallabhabhyam" (Ehrerbietungen dem göttlichen Paar, das den Herzen der Gopis teuer ist). Dieses Mantra hat zwei Worte und 10 Silben. Einer, der entweder mit Glauben oder ohne Glauben dieses zehnsilbige Mantra einmal singt, befindet zweifelsohne sich inmitten von Krishnas Gopi-Geliebten.
Beim Singen dieses Mantras besteht keine Notwendigkeit für purscarana, nyasa, ari-suddhi, mitra-suddhi oder andere Arten von reinigung. Durch das Singen dieser Mantras besteht keine Beschränkung durch Ort und Zeit.
Alle von der untersten Kaste bis zum höchsten Weisen können dieses Mantra singen. Frauen, Shudras und alle anderen sind geeignet. Die Gelähmten, Stummen, Blinden und Lahmen sind geeignet.
Man sollte diese Mantras nicht zu einem sprechen, der sie nicht zu hören wünscht, noch zu einem, der nicht für ein Jahr im Asrama des Sprechers geblieben ist.
Man sollte genau diese Mantras einem geben, der frei von Heuchelei, Gier, Lust, Wut und anderen Laster ist, und der aufrichtig ergeben an Lord Krishna ist. Der Weise dieses Mantras ist Gott Sadashiva. Der Zähler ist Gayatri. Die Gottheit ist Gott Krishna, der Geliebte der Gopis. Ziel ist es, Dienst für den lieben Herrn Hari zu erreichen.....

Dharma samhita
Umasamhita

- Diskussion[8] zwischen Krishna und Upamanyu
- Sünden, Höllen, Unterwelt(Pata Loka), 7 Inseln
- L. 49: Umas Manifestation
- Inkarnation von Mahakali, Mahalakshmi, Mahasarasvati, Shakambari

Kailasa samhita

Diese [9] Samhita enthält eine Fülle von praktischen Anweisungen für die Yogapraxis mit Mantren im Vergleich zu den Veden und Abhandlungen über das Shudda-Ashudda-Tattva, die Prakriti, den Atman und den Pranava in Beziehung zu Shiva.

Vayaviya samhita

- Kap. 9 [10]: Aus Shiva in Verbindung mit Shakti wurde Maya ins Leben gerufen und dann das Unmanifestierte.
- Kap. 10 : Das kosmische Ei ist aus dem Unmanifestierten geboren. Die Welten werden durch Brahma erstellt, der aus dem kosmischen Ei geboren wurde. Es gibt tausende von kosmischen Eiern und von Pradhana(pradhāna-puruṣa-īśvaraḥ) geschaffenen Brahmas, Vishnus, und Rudras mit der Anwesenheit von Shiva an verschiedenen Orten.
- Kap. 13 : Die Großartigkeit des fünfsilbigen Mantras Om Namaha Shivaya:
Gott Shiva sagte : Die Menschen des Kalizeitalters sind befreit, wenn ihre Seelen gereingt sind durch Hingabe und Rückgriff auf mein angenehmes 5silbiges Mantra. Mein 5silbiges Mantra verleiht Schutz vor Furcht vor weltlicher Existenz für jene, deren Geist mir geneigt ist, obgleich sie verzerrte Ansichten haben, gierig, trügerisch, rücksichtslos und undankbar sind und besudelt mit unvorstellbaren und unaussprechlichen Fehlern, geistig, verbal und physisch.
- Kap. 33 : Das Japa des 5silbigen Mantras Aum Namah Sivayah soll vollzogen werden. Er soll immer Vergebung üben sowie Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Gewaltlosigkeit zu allen Lebewesen....


Das Shiva - Purana endet mit dem Satz : Mögen Shiva mit seinem Ganas, Söhnen und Amba Segen verleihen denjenigen, die dieses Purana hören oder erklären.

Literatur

Referenzen

Weblinks