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Padma Purana: Unterschied zwischen den Versionen

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== Referenzen ==
 
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Aktuelle Version vom 25. Januar 2020, 19:03 Uhr

Das Padma-Purana (auch : gītāmāhātmya : Große Gita oder Gtamahatmya) ergänzt die Bagavad - Gita und wird daher auch mit gītāmāhātmya bezeichnet. Es wird zu den Sattva-Puranas gezählt.

Der Text ist in einer bengalischen und einer südindischen Version überliefert.

  • Die bengalische Version enthält 5 Khandas : Shrishti Khanda, Bhumi Khanda, Svarga Khanda, Patala Khanda und Uttara Khanda[1]. Das Bhumi Khanda der bengalischen Version enthält zusätzlich 13 Kapitel (55000 Verse).
  • Die südindische Version enthält 6 Khandas: Adi Khanda (auch Svarga Khanda genannt), Bhumi Khanda, Brahma Khanda, Patala Khanda, Srishti Khanda und Uttara Khanda. Das Patala Khanda enthält hier 31 zusätzliche Kapitel.

Patalas

  1. Das Srishti khanda enthält eine Erklärung des metaphysischen Wissens in einem Dialog zwischen Bheeshma und dem Weisen Pulastya. Es enthält eine Beschreibung von Pushkar Tirth. Überraschenderweise verspottet dieser Teil die Verehrung der Planeten (Grahas).
    Er behandelt ausführlich die hinduistischen Yugas und berechnet einen Tag Brahmas (Kalpa) mit 30,67,20,000 x 14 = 4.294.080000 Jahren.
  2. Das Bhumi khanda enthält eine Beschreibung der Erde sowie Geschichten von Königen wie Prithu, Nahush, Yayati, Prabhriti und von Weisen wie Shiva Varma, Suvrata und Chyvan. Wegen der Beschreibung der Erde und der archaischen Materie wird dieser Teil oft als Geographie und Geschichte einer Periode betrachtet.
  3. Das Swarga khanda beschreibt den Ablauf der Schöpfung und dann die Herrlichkeit der heiligen Stätten sowie die geografische Ausdehnung Indiens mit den Bergen, den Flüssen und dem Volk.
  4. Im Patal khanda erzählt Sutaji in einer Versammlung der Weisen Geschichten zum Leben und zu den Taten des Rama. Dieser Teil enthält auch eine Beschreibung des Lebens und der Auftritte von Krishna.
  5. Das Uttar khanda ist ein späterer Zusatz. Es enthält eine Diskussion über die metaphysische Wissen der Religion im Dialog-Stil zwischen Shiva und Parvati. Dieser Teil enthält auch tausend Namen von Vishnu und hundert Namen von Rama. Es enthält die Shiva-Gita, in der allerdings Shiva und Rama auftreten. Es erklärt, dass die Shaiva-Lehrer und die Anhänger der Shaiva Pashupta-Sekte zu den Ketzern gehören.

Das Purana dreht die Bedeutung Krishnas und Radhas im Sinne der Bhagavad-Gita in einem universellen Sinn um, wobei Radha zu Krishnas Shakti erklärt wird. Es lässt in diesem Sinne Shiva über Krishna erzählen.
Im Uttar khanda heisst es :

  • 115 verlautet Millionstel Bruchteile von Bruchteilen seiner Teilaspekte sind die Brahmas, Vishnus und Maheshvaras, die zur Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung (Auflösung) von zahllosen Millionen von Universen, die aus den drei Gunas bestehen, eingesetzt sind."
  • In 118 heisst es : "Er ist der den Veden unzugängliche Grund, Krishna selbst ist die Fülle des Brahman (Purna-Brahman)", und weiter "Seine Gefährtin (Radha) ist die ursprüngliche Kraft, die von Krishna geliebte. Durga und die anderen Shaktis, die aus den drei Gunas bestehen, sind Millionstel Bruchteile von Bruchteilen von Radhas Teilaspekten." (120) Von Durgas Bedeutung im Sinne einer Ishta-Devata ist hier nichts zu verspüren[2]

Shiva Gita

In der im Uttara Khanda enthaltenen Shiva-Gita sprechen Suta, Rama und Agastya über Shiva, der als Ishana und als Omkara u.a. präsentiert wird. Er wird dabei teilweise über Vishnu und Brahma gestellt[3].

Literatur

Siehe auch

Referenzen

Weblinks