Varahi

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Varahi Ambika am Parashakthi Tempel

Varahi, die eberköpfige, wird auch als Shakti von Varaha, dem eberköpfigen Avatar von Vishnu, angesehen und tritt im Varaha-Purana auf. Sie wird auch zu den Matrikas (Panchami) gezählt und in Gegenwart von Maheshvari dargestellt.

Nava Shakthi Maha Varahi

Ikonografie

Varahis vierarmige Form wird im Matsya Purana, im Purva-karnagama und im Rupamandana beschrieben[1].
Auf Darstellungen hält sie ein Danda (Strafstange) oder einen Pflug, einen Stachelstock, ein Vajra oder ein Schwert und ein Panapatra. Manchmal hält sie auch eine Glocke, ein Chakra, ein Chamara (Yakschwanz) und einen Bogen. Sie trägt eine Krone namens karaṇḍa mukuṭa mit anderen Ornamenten.

Nach dem Rupamandana hält sie eine Glocke(ghanta), ein chamara (Yakschwanz), einen Diskus(chakra] und eine Keule (gada). Das Matsya Purana stellt sie ohne Glocke dar.

Nach dem Purva-Karanagama hät sie einen Sharanga - Bogen, eine hala (Pflug) und einen musula (Stößel). Ihre vierte Hand ist in Abhaya - Schutzgeste oder in Varada - Segensgeste.

Im Devi Purana sind ihre Attribute ein Schwert, ein Eisenknüppel und eine Schlinge.

Das Varahini-nigrahastaka-stotra beschreibt ihre Attribute als Pflug, Stößel, Schädeltasse und Abhaya - Mudra.

Das Vamana Purana beschreibt sie als auf einer Shesha sitzend, wobei sie ein Chakra und eine Keule hält.

Im Agni Purana hält sie eine Keule, ein shankha (Muschelhorn), ein Schwert und einen ankusha (Stachelstock).

Das Mantramahodadhi lässt sie ein Schwert, ein Schild, eine Schlinge und einen Stachelstock halten.

Im Aparajitapriccha hält sie eine Mala, ein khatvanga (Knüppel mit Schädel), eine Glocke und ein kamandalu (Wassertopf).

Das Vishnudharmottara Purana beschreibt eine sechsarmige Varahi. Hier hält sie ein danda (Strafstab), ein khetaka (Schild), ein khadga (Schwert) und ein pasha (Schilge) in vier Händenm während die restlichen zwei in Abhaya- und Varada - Mudra sind. Sie hält auch eine shakti und ein hala (Pflug). Eine solche Darstellung ist in Abanesi zu finden in Begleitung des tanzenden Shiva. Als Matrika wird sie auch mit einem Kind auf dem Schoß dargestellt.

Auf zweiarmigen tantrischen Shakta - Darstellungen hat Varaji spiralförmig gewundenes Haar und einen Fisch (matsya) und einen kapala.

Ein tantrischer Konsorte ist neben dem Varaha-Avatar auch Unmantha Bhairava.

In Nepal wird sie Barahi genannt. Sie wird gewöhnlich nachts mit geheimen tantrischen Vamamarga - Praktiken verehrt.

Brahmanda Purana

Vaishnavi und Varahi bekämpfen Asuras

Im Tantraraja Tantra ist Varahi eine bali (Tieropfer) - Göttin, eine von Lalita's Empfängeringen von Opfergaben.
In diesem Purana ist Varahi eine Mitkämpferin von Lalita. Ihre vier Elemente(dhatus) sind als die vier Feuer bekannt.

Im Sri Vidya ist Varahi ist auch als Panchami, die Fünffache, bekannt. Sie ist fünffach als Wasser, Feuer , Erde, Luft und Äther. Diese Elemente sind verwandt mit Löwe, Tiger, Elefant, Pferd und dem Garuda. Ihre Farben sind dunkelgrün, rot, gelb, schwarz und lila. Sie ist auch ein Symbol für Reinheit, Frieden und Wohlstand.

Eine Annai Maha Varahi residiert im Sri Chakra im 16ten Pragaram. Sie entstand aus der Angusam - Waffe von Sri Lalitha Parameshwari und ist der Befehlshaber des Bataillons von Sri Raja Rajeshwari.

Obwohl sie als Devi abgebildet ist hat Varahi eine 'Vater'-Beziehung zu Lalita. Die Mutterform ist Kurukulla Tara. Varahi gibt vier Feuer und Kurukulla gibt fünf Shaktis. Sie unterstützen so die komplexe Formgebung im Zentrum des Shri Yantra.

Varahi auf dem Tiger

Ihr Mantra Vidya mit 110 Buchstaben ist: Aim glaum aim namo bhagavati vartali vartali varahi varahi varahamukhi varahamukhi andhe andhini nama rundhe rundhini namah jambhe jambhini namah mohe mohini nama stambhe stambhini namah sarvadushta pradadushtanam earvesham sarvabak chitta chakshurmukhagatijihvastambham kuru kuru shighram rashyam kuru kuru aim glaum thah thah thah thah hum phat svaha.

Ihr Yantra ist ein von einem Kreis umgebenes Dreieck, umgeben von einem Hexagramm. Dieses Hexagramm ist wiederum von 2 Kreisen umgeben. [2]

Vajrayana

Von den buddhistischen Göttinen Vajravarahi(Dorje Phagmo; tib. bsam-sding rdo-rje-phag-mo sprul-sku) und Marichi wird angenommen, dass sie ihren Ursprung in der Göttin Varahi hatten.

Sadhana

Neben Varahis Bija Loom ist das Mantra Om hreem varahi hari Om gebräuchlich.

Referenzen

Weblinks