Apokalypse des Johannes

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Flemische Apocalypse Kap. 12

(in langer Vorbereitung )

Lamm : Wappen auf Torbogen

"Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt."
Die Apokalypse oder geheime Offenbarung des Johannes ist eine kanonische christliche Schrift, die in der alten Kirche zuerst sehr umstritten war[1], zumal Jesus kaum erwähnt wird. Besonders die Beschreibung eines Gerichtes im Kapitel 20 wurde Gegenstand von Endzeitprophezeiungen.

Aus esoterischer Sicht stellt die Johannesoffenbarung den universellen Stufenweg in 22 visionären Kapiteln bzw. in 7 Abschnitten mit 7 Phasen dar[2]. Daher sind hier die entsprechenden Tarotkarten abgebildet.

Synthese der Apokalypse

Die 22 Kapitel

Die Apoklypse präsentiert sich als Offenbarung Jesu Christi an seinen Knecht Johannes durch seinen Engel, damit er durch sie seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss. Selig, wer diese prophetischen Worte vorlese und sie höre und sich daran halte, denn die Zeit sei nahe.

Kapitel 1
01 Der Magier

...Als ich mich umwandte sah ich einen inmitten von sieben goldenen Leuchtern, der wie ein Mensch aussah. Er war mit einem Gewand bekleidet, welches bis auf die Füße reichte. Um die Brust trug er einen Gürtel aus Gold. Das Haupt und die Haare leuchteten wie weiße Wolle und seine Augen wie Feuerflammen; Die Beine glänzten wie Gold, das im Schmelzofen glüht. Seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen. In seiner Rechten hielt er sieben Sterne. Aus seinem Mund kam ein scharfes zweischneidiges Schwert. Sein Gesicht leuchtete wie die strahlende Sonne.
Als ich ihn sah fiel ich wie tot vor seine Füße. Er legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und lebe nun in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt.

Kapitel 2 - Sendschreiben an die 4 Gemeinden

Die Sendschreiben an die Gemeinden :

Hohepriesterin - 2

1. Dem Engel der Gemeinde in Ephesus('sehr begehrenswert')[3] schreibe: Das sagt, der da hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter den sieben goldenen Leuchtern...[4]Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist.....Den Siegern werde ich zu essen geben vom Baum des Lebens, welcher im Paradiese Gottes steht.
2. Smyrna('bittere Bedrängnis') :.... Der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, um euch auf die Probe zu stellen, und ihr werdet in Bedrängnis sein, zehn Tage lang. Sei treu bis in den Tod; dann werde ich dir den Kranz des Lebens geben.
3. Pergamon('irdische Höhe') : ...Lehre Bileams('Verschlinger'), der Balak('Verwüster', Vergeuder) lehrte die Israeliten zu verführen, den Götzen geweihtes Fleisch zu essen und Unzucht zu treiben.
Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich geben von dem verborgenen Manna und will ihm geben einen weißen Stein; und auf dem Stein ist ein neuer Name geschrieben, den niemand kennt als der, der ihn empfängt.
4. Vor dem Thron Gottes  : Thyatira('Opfer der Arbeit') :... Weib Isebel gewähren lässt; sie gibt sich als Prophetin aus und lehrt meine Knechte und verführt sie, Unzucht zu treiben und Fleisch zu essen, das den Götzen geweiht ist... Und wer überwindet und bis zum Ende an den gebotenen Werken festhält, dem werde ich Macht über die Völker geben. Er wird über sie herrschen mit eisernem Zepter und sie zerschlagen wie Tongeschirr, wie auch ich Macht empfangen habe von meinem Vater; und ich will ihm geben den Morgenstern.
(Ende des ersten groben körperlichen Zyklusses : Yama, was im Ashtanga-Yoga nicht nur Gebote bedeutet sondern auch der Name des Todesgottes ist.)

Kapitel 3
Wirth Tarot 3

1 An den Engel der Gemeinde in Sardes('Fürst der Freude') :[5] So spricht Er, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke. Dem Namen nach lebst du, aber du bist tot.
Werde wach und stärke, was noch übrig ist. Deine Taten sind in den Augen meines Gottes nicht vollwertig. Halte an der empfangenen Lehre fest und kehre um und wache auf. Sonst werde ich kommen wie ein Dieb und du wirst bestimmt nicht wissen zu welcher Stunde. Einige Leute in Sardes haben ihre Kleider nicht befleckt. Sie werden mit mir in weißen Gewändern gehen. Wer siegt wird ebenfalls mit weißen Gewändern bekleidet werden.

2 An den Engel der Gemeinde in Philadelphia('brüderliche Liebe'): So spricht der Heilige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand mehr schließen kann und der schließt, so dass niemand mehr öffnen kann. Ich habe vor dir eine Tür geöffnet, welche niemand mehr schließen kann. Du hast nur wenig Kraft. Trotzdem hast du an meinem Wort festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet. Ich werde bewirken dass Mitglieder aus der Synagoge des Satans sich als Juden ausgeben. Sie werden kommen und sich dir zu Füßen werfen und erkennen, dass ich dir meine Liebe zugewandt habe. Du bist standhaft geblieben und daher werde ich zu dir halten und dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die die Bewohner der Erde auf die Probe stellen wird. Halte fest an dem was du hast damit kein anderer deinen Kranz erhält. Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen.

3 An den Engel der Gemeinde in Laodizea('Prinzipielle Entscheidung der Leute') : So spricht der «Amen» heißt, der treue und zuverlässige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes. Du bist weder kalt noch heiß. Weil du aber lau bist, will ich dich aus meinem Mund ausspeien. ... Du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt. ... Darum rate ich dir: Kaufe von mir Gold, das im Feuer geläutert ist und kaufe von mir weiße Kleider, damit du nicht nackt dastehst. Kaufe Salbe für deine Augen, damit du siehst. Die ich liebe weise ich zurecht und nehme sie in Zucht. Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden zusammen Mahl halten. Der Sieger darf mit mir auf meinem Thron sitzen, so wie auch ich gesiegt habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.

Kapitel 4
Tarotkarte 4

Ein Engel mit Posaunenstimme sprach zu mir ....

2. Bild: Ein Thron wie Jaspis und Sarder, worauf einer saß; ein Regenbogen wie Smaragd; herum die 24 Ältesten mit weißen Kleidern und goldenen Kronen; 7 Fackeln mit Feuer; vor dem Thron das gläserne Meer; in der Mitte, rings um den Thron vier Lebewesen voller Augen, vorn und hinten.
Eines glich einem Löwen, das zweite einem Stier, das dritte einem Menschen, das vierte einem fliegenden Adler(s.u.). Jedes der vier Lebewesen hatte sechs Flügel, außen und innen voller Augen.
(Ende der zweiten Läuterungsphase entsprechend dem Niyama des Ashtanga - Yoga)

Wirth-Tarot 5
Kapitel 5

In der Rechten dessen, der am Thron saß, ein Buch mit 7 Siegeln, die niemand öffnen kann außer das Lamm mit den 7 Hörnern und den 7 Augen (= 7 Geister Gottes). Die 4 Gestalten und die 24 Ältesten fielen vor ihm nieder, und jeder hatte eine Harfe und goldene Schalen voll Räucherwerk.

Kapitel 6 - Siegel und Posaunen
Tarot 6

Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel. Da rief das erste der vier Lebewesen wie mit Donnerstimme :
1. Siegel: weißes Pferd; der Reiter hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben : - Weisses Pferd als Sinnbild der allumfassenden Liebe.( Der Bogen entspricht auch Shivas Bogen, den Rama im Ramayana und Arjuna im Mahabharata spannen mussten. )
2. Siegel: feuerrotes Pferd; der Reiter soll den Frieden von der Erde nehmen, und ihm ward ein großes Schwert gegeben(Sinnbild der Weisheit).
3. Siegel: schwarzes Pferd; der Reiter hatte eine Waage in seiner Hand( Sinnbild des Willens ).
4. Siegel: fahles Pferd; der Name des Reiters ist Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Ihm ward Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und Hunger und Tod und durch die wilden Tiere auf Erden.
5. Siegel: die Seelen derer, die getötet waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen; jedem wurde ein weißes Kleid gegeben.
6. Siegel: Der Tag des Zorns des Lammes: großes Erdbeben; die Sonne ward finster wie ein schwarzer Sack; der Mond wie Blut, und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde und der Himmel entwich, wie ein zusammenrollendes Buch.

Kapitel 7

Vier Engel standen an den vier Ecken der Erde. Sie hielten die vier Winde der Erde fest, damit der Wind weder über das Land noch über das Meer wehte, noch gegen irgendeinen Baum. Vom Osten stieg ein anderer Engel empor. Er hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief zu den vier Engeln, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen: Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben. ...
( Diese Phase mit Land und Meer betrifft das Erdelementeprinzip und das Wasserelementprinzip, dh. analog Stier und Adler der in Kapitel 4 erwähnten 4 Tiere - und somit den Beginn des Pranayama wie auch durch die Arche des Noah bzw. den Matsya - Avatar dargestellt)

Kapitel 8
Gerechtigkeit 3

1 Das Lamm öffnete das siebte Siegel und im Himmel trat eine halbstündige Stille ein.
2 Sieben Engel standen vor Gott und ihnen wurden sieben Posaunen gegeben.
3 Ein anderer Engel trat mit einer goldenen Räucherpfanne an den Altar mit viel Weihrauch zur Verbrennung auf dem goldenen Altar vor dem Thron, um die Gebete aller Heiligen vor Gott zu bringen.
5 Der Engel nahm die Räucherpfanne und füllte sie mit glühenden Kohlen vom Altar und warf sie auf die Erde; da begann es zu donnern und zu dröhnen, zu blitzen und zu beben. (Dies betrifft nach Erde und Wasser hier auf Elementepase 2 : Luft(Posaunen) und Feuer, danach die 'Äther'(Akasha). )

--- Die ersten vier Posaunen ---

  1. Der erste der 7 Engel blies seine Posaune. Da fielen Hagel und Feuer, die mit Blut vermischt waren, auf das Land. Es verbrannte ein Drittel des Landes, ein Drittel der Bäume und alles grüne Gras.
  2. Der zweite Engel blies seine Posaune und es wurde etwas, das einem großen brennenden Berg glich, ins Meer geworfen. Ein Drittel des Meeres wurde zu Blut, ein Drittel der Meeresgeschöpfe kam um und ein Drittel der Schiffe wurde vernichtet.
  3. Der dritte Engel blies seine Posaune und es fiel ein großer Stern namens Wermut vom Himmel; er loderte wie eine Fackel und fiel auf ein Drittel der Flüsse und auf die Quellen.

Ein Drittel des Wassers wurde bitter und viele Menschen starben durch das Wasser, weil es bitter geworden war.
Der vierte Engel blies seine Posaune und ein Drittel der Sonne und ein Drittel des Mondes und ein Drittel der Sterne wurden so getroffen, dass sie ein Drittel ihrer Leuchtkraft verloren und der Tag um ein Drittel dunkler wurde und ebenso die Nacht.(Sonne, Mond und Sterne betreffen hier die beiden Säulen)
13 Und ich sah und hörte: Ein Adler flog hoch am Himmel und rief mit lauter Stimme: Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde! Noch drei Engel werden ihre Posaunen blasen.( Der Adler entspricht hier der siebten bzw. Sol - Planetenphase oder Essenz-Phase. )

Kapitel 9
9 : Eremit

Der fünfte Engel blies seine Posaune, und ich sah einen Stern vom Himmel auf die Erde fallen, dem der Schlüssel zu dem Schacht in den Abgrund gegeben wurde. Als er den Schacht des Abgrunds öffnete stieg Rauch aus dem Schacht auf und Sonne und Luft wurden verfinstert. (Saturnphase)
Aus dem Rauch kamen Heuschrecken über die Erde, denen die Kraft gegeben wurde, wie sie Skorpione haben. Ihnen wurde befohlen,dem Gras, den grünen Pflanzen und den Bäumen keinen Schaden zufügen sondern nur denjenigen Menschen, die nicht das Siegel Gottes auf der Stirn haben(Beseitigung der niederen Natur).
Sie sollten die Menschen nicht töten sondern nur fünf Monate lang quälen. Der zugefügte Schmerz ist so stark wie nach einem Skorpionstich. Die Menschen werden den Tod suchen und ihn nicht finden. Der Tod wird vor ihnen fliehen.
Die Heuschrecken sehen aus wie Schlachtrosse. Auf ihren Köpfen tragen sie etwas wie gold schimmernde Kränze, und ihre Gesichter sind wie Menschengesichter. Ihr Haar ist wie Frauenhaar und ihre Gebisse sind wie Löwengebisse. Die Brust ist wie ein eiserner Panzer, und das Rauschen ihrer Flügel ist wie das Dröhnen von Wagen oder von vielen Pferden. Ihre Schwänze und Stacheln sind wie die von Skorpionen. In ihren Schwänzen ist die Kraft, mit der sie den Menschen fünf Monate lang schaden.
Ihr König ist der Engel des Abgrunds. Dieser heißt auf hebräisch Abaddon, auf griechisch Apollyon.
Die erste 'Wehe' ist vorüber. Noch zweimal wird das 'Wehe' kommen.

Die sechste Posaune

Der sechste Engel blies seine Posaune und ich hörte eine Stimme aus Richtung der vier Hörner des goldenen Altars, der vor Gott steht. Sie gebot dem sechsten Engel die vier Engel loszubinden, die am großen Strom Eufrat gefesselt sind. Die vier bereitstehenden Engel wurden losgebunden, um ein Drittel der Menschheit zu töten.
Die von mir gehörte Zahl der Reiter dieses Heeres war vieltausendmal tausend. Die Pferde und die Reiter der Vision trugen feuerrote, rauchblaue und schwefelgelbe Panzer. Die Köpfe der Pferde glichen Löwenköpfen und aus ihren Mäulern schlug Feuer, Rauch und Schwefel.
Ein Drittel der Menschen wurde durch diese drei Plagen getötet, durch Feuer, Rauch und Schwefel, die aus ihren Mäulern hervorkamen. Die tödliche Macht der Pferde war in ihren Mäulern und in ihren Schwänzen. Ihre Schwänze glichen Schlangen, die Köpfe haben, mit denen sie Schaden zufügen können.
Die übrigen überlebenden Menschen wandten sich nicht ab von den Machwerken ihrer Hände und hörten nicht auf, sich niederzuwerfen vor ihren Dämonen und ihren Götzen aus Gold, Silber, Erz, Stein und Holz. Sie ließen nicht ab von Mord, Zauberei, Unzucht und Diebstahl.
(Die erste Phase mit 'Erde und Wasser' betrifft die Läuterung der niederen Natur des Menschen, die in der Alchemie mit grauer Wolf bezeichnet wird. Daher zeigt die Tarotkarte auch die leicht erweckte Kundalini.--- Die bisherige Transformation ist aber nicht ausreichend.)

Kapitel 10
Wirth Tarot 10

4. Siegel: Ein mit einer Wolke bekleider Engel kam vom Himmel herab, mit einem Regenbogen auf dem Haupt und einem Antlitz wie die Sonne und Füße wie Feuersäulen. Er hatte ein aufgetanes Buch in seiner Hand und er setzte seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken Fuß auf die Erde.
Er gebot mir, das Buch zu verschlingen. Es war im Munde wie Honig jedoch grimmig im Bauch.

Kapitel 11
Wirth Tarot 11

Es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Messstab gleich, und es wurde mit gesagt: Steh auf und miss den Tempel Gottes und den Altar und die dort anbeten. 2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels lass weg und miss ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und sie werden die heilige Stadt zertreten zweiundvierzig Monate lang...

Die siebente Posaune

15 Der siebente Engel blies seine Posaune. Es erhoben sich große Stimmen im Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. 16 Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor Gott auf ihren Thronen saßen, fielen nieder auf ihr Angesicht und beteten Gott an 17 und sprachen: Wir danken dir, Herr, allmächtiger Gott, der du bist und der du warst, dass du an dich genommen hast deine große Macht und herrschest!
18 Und die Völker sind zornig geworden; und es ist gekommen dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten und den Lohn zu geben deinen Knechten, den Propheten und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und zu vernichten, die die Erde vernichten. 19 Da wurde der Tempel Gottes im Himmel aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar. Es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.[6]

Kapitel 12

Der Teufel wird wegen des Bluts des Lammes besiegt (Apk 12,11)[7] : Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod(U.Lehre 12.2).

( Im Exodus[8] überleben nur die Kinder der Israeliten, die ihre Türpfosten mit Blut bestrichen haben.)
Swedenborg sieht im Blut 'die vom Falschen dem Wahren angetane Gewalt'. Das Pferd bedeute Verständnis, und der Reiter bezeichne den Verständigen.
'Ein Name auf das weiße Kleid und die Hüfte geschrieben', bedeutet nach seiner Auslegung das Wahre und das Gute und ihre Beschaffenheit. Durch Wagen werden die Lehren aus dem Wort und durch Reiter die Einsicht symbolisiert.

Kapitel 13
Kircher : 666 - aus 'Ödipus ägyptikus'

(Erster mystischer Tod und Widerauferstehung)[9]
Und ich sah ein Tier aus dem Meer steigen mit 10 Hörnern und 7 Häuptern und auf seinen Hörnern 10 Kronen. Es glich einem Panther, mit Bärenfüßen und einem Löwenrachen. Und ihm ward die Macht gegeben, die Heiligen zu überwinden und Macht über alle Geschlechter, Völker, Sprachen und Nationen. (vgl. Hosea 1 ff und Hos 13,4-8)
Und ich sah ein zweites Tier, mit 2 Hörnern gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666.
Und es macht, daß die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Knechte allesamt sich ein Malzeichen geben an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das Malzeichen, nämlich den Namen des Tiers oder die Zahl seines Namens.

Kapitel 14 - das Lamm - das Gericht - die Ernte
14. Engel und großer roter Drachen

Das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm waren 144000, die auf der Stirn seinen Namen und den Namen seines Vaters trugen(Hes 9,4). Ich hörte eine Stimme vom Himmel gleich dem Rauschen von Wassermassen und dem Rollen eines gewaltigen Donners. Sie war wie der Klang einer Harfe. (Hes 1,24; Hes 43,2) Die 144000 sangen ein neues Lied vor dem Thron und den vier Lebewesen und den Ältesten. Niemand konnte das Lied singen lernen außer den hundertvierundvierzigtausend, die freigekauft und von der Erde weggenommen worden sind. (Ps 33,3; Jes 42,10), die jungfräulich sind da sie sich nicht mit Weibern befleckt haben.
... Ein zweiter Engel folgte und rief: Gefallen ist Babylon, die alle Völker betrunken gemacht hat mit dem Zornwein ihrer Hurerei.2 (Jes 21,9; Jer 51,7; Dan 4,27)
....Ein dritter Engel folgte und rief mit lauter Stimme: Wer das Tier und sein Standbild anbetet und wer das Kennzeichen auf seiner Stirn oder seiner Hand annimmt muss den Wein des Zornes Gottes trinken.
Ernte : Ich sah eine weiße Wolke, auf der einer thronte, der wie ein Menschensohn aussah. Er trug einen goldenen Kranz auf dem Haupt und eine scharfe Sichel in der Hand.4 (Dan 7,13) .....
(Moses stieg auf den Berg Sinai und zerstörte nach seiner Rückkehr das goldene Kalb)

Kapitel 15 - die sieben letzten Plagen

2[10] Und ich sah wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemengt; und die den Sieg behalten hatten an dem Tier und seinem Bild und seinem Malzeichen und seines Namens Zahl, standen an dem gläsernen Meer und hatten Harfen Gottes 3 und sangen das Lied Mose's, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sprachen: Groß und wundersam sind deine Werke, HERR, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Heiden! 4 Wer sollte dich nicht fürchten, HERR und deinen Namen preisen? Denn du bist allein heilig. Denn alle Heiden werden kommen und anbeten vor dir; denn deine Urteile sind offenbar geworden.

Kapitel 16 - die sieben Engel mit den Schalen des Zorns
Tarotkarte 16

1. Zornesschale: ein böses und arges Geschwür, an den Menschen die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten.
2. Zornesschale: ins Meer gegossen, das wurde wie das Blut eines Toten und alle lebendigen Wesen im Meer starben.
3. Zornesschale: in die Wasserströme und Brunnen; und es ward Blut
4. Zornesschale: in die Sonne gegossen, daß ihr Feuer die Menschen versengte.
5. Zornesschale: auf den Thron des Tieres und sein Reich ward verfinstert.
6. Zornesschale: auf den Euphrat, daß er vertrocknete, damit bereitet würde der Weg den Königen vom Aufgang der Sonne. Die Schlacht von Harmagedon.
7. Zornesschale: er goß seine Schale in die Luft und die Stimme vom Thron erscholl: Es ist vollbracht!
( Das Opus Magnum ist vollbracht. Es fehlen noch Vervielfachung und Transmutation, der Fall von Babylon. )

Kapitel 17
Wirth Tarot 17

'Hure' Babel (dazu das Bild der Tarotkarte 17) - zweites (eigentlich drittes) anderes Ufer
Das Gericht über die große Hure Babylon:
Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das Urteil der großen Hure, die da an vielen Wassern sitzt 2 mit welcher gehurt haben die Könige auf Erden, und die da wohnen auf Erden, sind trunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei.
.... ein Weib auf einem scharlachfarbenen Tier voll lästerlicher Namen mit 7 Häuptern und 10 Hörnern, bekleidet mit Purpur und Scharlach, mit Gold und edlen Steinen und Perlen mit einem goldenen Becher voll Greuel und Unflat.
Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist nicht und wird wieder emporsteigen aus dem Abgrund und wird fahren in die Verdammnis.
Die 7 Häupter sind 7 Berge, auf denen das Weib sitzt und sind 7 Könige. Fünf sind gefallen, einer ist, der andere ist noch nicht gekommen. Das Tier, das gewesen ist und nicht ist, ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis.
Die 10 Hörner sind 10 Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben, aber sie werden Macht empfangen eine Stunde mit dem Tier und streiten wider das Lamm.
Das Weib, das du gesehen hast, ist die große Stadt(eine Stadt symbolisiert zumeist ein Chakra), die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden.

Kapitel 18 - Babylons Sturz und Untergang

Der Fall Babylons (vgl. der Fall Jerichos im Exodus) : Die Klage über den Untergang Babylons (18,9-24) ; Die Könige, die Kaufleute und die Schiffsherren weinen und klagen : 11 Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen über sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird, 12 die Ware des Goldes und Silbers und Edelgesteins und die Perlen und köstliche Leinwand und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechendes Holz und allerlei Gefäß von Elfenbein und allerlei Gefäß von köstlichem Holz und von Erz und von Eisen und von Marmor.

Freut euch ihr Heiligen, Gott hat die Stadt um euretwillen gerichtet.(Im Kapitel 14 fiel Babylon schon einmal : Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große, die alle Völker betrunken gemacht hat mit dem Zornwein ihrer Hurerei).
Die Stadt symbolisiert hier wohl das Svadhisthana Chakra, diese Phase beinhaltet aber auch die körperliche Transmutation - die Vernichtig weltlicher Kräfte und Anziehungen - das bekannte indische Kurukshetra.

Waite Karte 19 : Hinten die Sonne des Ishvara
Kapitel 19

Der Reiter auf dem weißen Pferd siegt über das Tier und den falschen Propheten (19,11-21)[11] :
Ich sah den Himmeloffen, und siehe ein weißes Pferd und Der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig und richtet und streitet mit Gerechtigkeit. Seine Augen wie eine Feuerflamme,und auf Seinem Haupt viele Diademe. Er hatte einen Namen geschrieben, den niemand weiß, außer Ihm ; und Er war angetan mit einem Gewand, in Blut getaucht, und Sein Name heißt das Wort Gottes.
Und die Heere in den Himmeln folgten Ihm auf weißen Pferden, in weißen und reinen Byssus gekleidet; und auf Seinem Kleid und auf Seiner Hüfte steht ein Name geschrieben: König der Könige und Herr der Herren(Offb.19/11-14,16).

Aus anderer Perspektive symbolisiert das weisse Pferd die göttliche Alliebe.

Kapitel 20
Das 'Gericht'
  • ...ich sah einen Engel vom Himmel herabsteigen, der auf seiner Hand den Schlüssel zum Abgrund trug sowie eine schwere Kette... Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange und er fesselte ihn für tausend Jahre.2 (1Mo 3,1; Hi 1,6; Sach 3,1) .....


( U.L. 20, 4  : die 1000 Jahre beziehen sich auf den langen Pfad (lunarische Phase 4) des Meisters auf dieser Stufe im Sat oder Parabrahman. Dann hat sich die göttliche Kraft soweit ausgewirkt daß auch die restlichen Todeskräfte beseitigt werden und z.B. die körperliche Substanz unsterblich wird. (Es wird von einigen Meistern berichtet, daß ihr Körper nach dem Tode nicht verweste.)

  • ...Sie schwärmten aus über die weite Erde und umzingelten das Lager der Heiligen und Gottes geliebte Stadt. Aber Feuer fiel vom Himmel und verzehrte sie.....Das Gericht über alle Toten : ich sah einen großen weißen Thron und den, der auf diesem saß, vor dessen Anblick Erde und Himmel flohen. Es gab keinen Platz mehr für sie(Ps 114,3; Jes 6,1; Dan 2,35).....

Ich sah die Toten vor dem Thron stehen, die Großen und die Kleinen. Und Bücher und auch das Buch des Lebens wurden aufgeschlagen....Der Tod und die Unterwelt wurden in den Feuersee geworfen welches ist der zweite Tod.

Kapitel 21

Ein neuer Himmel, eine neue Erde und das neue Jerusalem, die Braut des Lammes, mit zwölf Toren und zwölf Grundsteinen, auf denen die Namen der zwölf Apostel stehen. Gott wohnt in der Mitte seines Volkes. Tod und Leid sind nicht mehr da. Es gibt keinen Tempel in der Stadt, denn Gott ist der Tempel. Vom Thron Gottes und des Lammes geht das Wasser des Lebens aus, an dem die Bäume des Lebens stehen.

Tarotkarte 22 : Die Welt
Kapitel 22
  1. Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der von dem Thron Gottes und des Lammes ausgeht;
  2. mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
  3. Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen
  4. und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein.
  5. Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen keiner Leuchte und nicht des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit. [12]

Literatur

Es gab in der Vergangenheit eine Vielzahl von Kommentaren zur Offenbarung :

  • The Book of the Revelation: A Commentary Based on a Study of Twenty-Three Psychic Discourses, Edgar Cayce, 1995, A.R.E. Press, ISBN-10: 0876040032 7 ISBN-13: 978-0876040034

Referenzen

Weblinks