Arjuna

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Arjuna und Bhima bereiten sich auf den Kampf vor

Arjuna (weiss, silbrig, klar;) ist ein Sohn von Indra und Pritha (oder Kunti), einer Tochter von Shurasena, der in der Bhagavad Gita und im Mahabharata in Erscheinung tritt. Er symbolisiert Nara(Mensch), die menschliche Monade im Herzen und dementsprechend das Herz-Chakra und das Luft-Element.

Kunti lebt mit dem König Pandu und seiner Nebenfrau Madri in einer polygamen Ehe. Pandu kann wegen eines Fluches keine Kinder zeugen, weshalb ihm seine beiden Frauen von Göttern gezeugte Söhne gebären, die in den Schriften Pandavas genannt werden.

Lebenslauf

Arjuna bekommt von Agni den Bogen Gandhiva geschenkt und entwickelt sich zu einem herausragenden Bogenschützen. Der Panchala König Draupada hatte Draupadis Bewerbern die Aufgabe gestellt, mit mit einem Pfeil den 'goldenen Fisch' zu treffen. (Allegorie der Stufe 6 des universellen Pfades : Goldener Fisch als Symbol des Pranava). Nur Arjuna traf neben Karna, dem ausgesetzten Sohn Kuntis, den Fisch, der aber ein Shudra war und daher von Draupadi als Ehemann abgelehnt wurde.
Wegen eines Missverständnisses seiner Mutter Kunti musste er die Prinzessin mit seinen Brüdern teilen. Die Brüder folgten dann dem Rat Naradas, jeder der Brüder solle für ein Jahr sein Leben mit Draupadi teilen.
Arjuna verfolgte eines Tages ein paar Diebe und betrat er aus Versehen das Gemach von Yudhishthira und Draupadi. Er nahm die Strafe an und machte sich auf die 12jährige Pilgerschaft und besuchte zuerst die Quelle des Ganges, wo er die Schlangen - Prinzessin Ulupis traf.

Später ehelicht er Krishnas von ihm vor Duryodhana auf Krishnas Ermutigung entführte jüngere Schwester Subhadra, die Tochter von Vasudeva und dessen erster Frau Rohini Devi und Mutter von Arjunas Sohn Abhimanyu, dessen Sohn Parikshit Yudhisthiras Thronfolger wurde.

Im Mahabharata nennt Arjuna weitere 12 Eigennamen

  1. Arjuna – der makellose Strahlende
  2. Phalguna – unter dem Stern Phalguna geboren
  3. Jishnu – Bezwinger der Feinde,
  4. Kiriti – Träger des von Indra übergebenen göttliche Diadems Kiriti
  5. Svetavahana – dessen Wagen von [[Weisses Pferd|weißen Pferden] gezogen wird
  6. Bibhatsu – der im Kampf Gerechte
  7. Vijaya – siegreicher Krieger
  8. Partha – Sohn von Pritha (Kunti)
  9. Savyasachi – der die Waffe mit beiden Händen führen kann
  10. Dhananjaya – siegreicher Bogenschütze
  11. Gudakesha – der den Schlaf überwunden hat
  12. Kapidwaj – der das Bildnis eines Affen (Hanuman) in seinem Banner trägt
  13. Parantap – hochkonzentrierter Besieger der Feinde.

Als Arjuna und Krishna den Khandava Wald durchstreiften, trafen sie auf Agni, der den Khandava Wald verschlingen wollte. In diesem Wald lebte auch der Schlangenkönig Takshaka, ein Freund Indras. Als Agni sich dem Wald näherte, ließ Takshaka es regnen. Daher bat Agni Krishna und Arjuna um Hilfe.
Sie befragten Varuna, der ihnen den Gandiva - Bogen überliess, der von Brahma gefertigt worden war. Agni gab Arjuna einen Wagen mit vier Pferden und einer Flagge mit dem Bildnis von Hanuman und Krishna das Sudarshana Chakra. Mit diesen Waffen konnten sie Indra besiegen, und so konnte Agni den gesamten Khandava Wald verspeisen, einschließlich aller Dämonen und weiterer böser Geister. Allerdings hatten Krishna und Arjuna einen Dämon namens Maya gerettet, der als Dank für seine Rettung versprach, einen Palast für Yudhishthira zu bauen. Maya erbaute dann einen gigantischen Palast für die Pandavas in Indraprastha.
Nachdem Yudhishthira beim Würfelspiel gegen Shakuni verloren hatte, mussten die Pandavas dreizehn Jahre ins Exil, eines davon in Anonymität.

Waffen

Indra versprach Arjuna all Seine Waffen für den bevorstehenden Krieg mit den Kauravas. Die Pashupata Waffe müsse er allerdings von Shiva erhalten. Der Weise Vyasa riet Arjuna zu tiefer Askese, und Arjuna reist zu dem Berg Indakila. Er richtete er seinen Geist auf Shiva, der ihm in Gestalt eines Jägers erschien und ihn zum Kampf herausforderte. Zwar besiegte Shiva Arjuna, er war jedoch vom Mut und der Kühnheit des Prinzen beeindruckt und gab sich zu erkennen und überreichte Arjuna die Pashupata Waffe. Weitere Gottheiten wie Kubera, Yama, Varuna und Indra folgten dem Beispiel und übergaben Arjuna eine ihrer stärksten Waffen.
Indra lud Arjuna dann zu sich in seinen Himmelspalast ein. Dieser war von der Pracht dieses Palastes in Amaravati tief beeindruckt. Apsara - Tänzerinnen wie Urvashi, Tilottama, Rambha und Menaka unterhielten ihn, und Arjuna lernte Gesang und Tanz von dem Gandharva Chitrasena. Indra selbst unterrichtete ihn im Gebrauch der verschiedenen Waffen und schenkte ihm einen Vajra.
Er bekam die Gelegenheit, seine göttlichen Waffen zu erproben und ging zum Palast der Nivatakavachas - Dämonen, die einen herrlichen Palast unter dem Ozean bewohnten. Arjuna gebrauchte zu ihrer Vernichtung die Mohini Waffe und die Madhava Waffe und ging danach nach zum Himmelspalast Hiranyapuri, der von der Hexe Puloma und deren Dämonenstamm der Kalakeyas erbaut worden war. Zur Vernichtung gebrauchte Arjuna die Pashupata Waffe.
Im dreizehnten Jahr des Exils lebte dem Arjuna unter dem namenals Brihannala.

Im weiteren Verlauf erfolgte der Krieg mit den Kauravas und die Schlacht zu Kurukshetra.

Schließlich gelangte nur Yudhisthira in dem Himmel. Arjuna starb nach dem Tod von Draupadi, Sahadeva and Nakula.

Draupadi

Arjuna gewinnt Draupadi - oben das Tor zum Licht wie auf Tarotkarte 6

Draupadi ist die feuergeborene Tochter von Drupada('hölzernes Kissen; auf festem Fuss'), dem König von Panchala. Sie hat fünf Panda-Söhne Prativindhya (von Yudhishthira), Sutasoma (von Bheema), Srutakarma (von Arjuna), Satanika (von Nakula) und Srutasena (von Sahadeva).

Im Mahabharata hat Draupadi mehrere Namen

  • Krishnaa - eine mit dunklem Teint
  • Panchali - eine aus dem Land von Panchala.
  • Yajnaseni - eine aus einem Yajna oder Feueropfer geborene
  • Drupadakanya - Tochter von Drupada.
  • Sairandhri - Experten-Mädchen (ihr Deckname während ihres zweiten Exils, in dem sie als des Virat Reiches Königin Sudeshna Haar-Stylistin arbeitete)
  • Mahabharati - große Frau der fünf Nachkommen von Bharata.
  • Parshati - Grosstochter von Prishata.
  • Nitayuvani - eine die nie alt wurde.
  • Malini - schönes Mädchen mit einem schönen Lächeln und Augen, die die Welt aufleuchten lassen könnten.
  • Yojanagandha - sie, deren Duft für Meilen zu spüren ist.

Hinter Draupadis Geburt verbirgt sich eine Allegorie : Sie ist eine feuergeborene Tochter von König Drupada, der ähnlich auf Tarotkarte 5 abgebildet ist, die den Anfang des dritten (Elemente-)Zyklusses bildet, der auf Karte 6 mit dem Feuerelement endet, durch das Draupadi als feurige Kundalini geboren wird bzw. heranreift.

Weblinks