Saundarya Lahari

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Om Sree Lalitambikayai namah

Saundarya Lahari(Welle von Schönheit) ist ein Gedicht des Sri Vidya in 103 Versen, das Adi Shankara zugeschrieben wird. Dieser soll es von seinem Lehrer Govinda Bhagavadpada erhalten haben, der es von dem Weisen Gaudapada erhielt, der die Schriften vom Tirthankara Puṣpadanta, der auch als Suvidhinatha bekannt wurde, auswendig lernte.

Eine erste Übersetzung erschien 1948 von Shastri-Ayyangar. Norman Brown erstellte eine englische Übersetzung, die 1958 als Band 43 der 'Harvard Oriental Series' erschien.

Der Text besteht aus zwei Teilen :

Teil 1

  • Ananda Lahari - 41 Verse - Welle der Glückseligkeit : Er enhält Beschreibungen der Kundalini, der Chakras, des Shri Chakra und verschiedener Mantras. Die Devi wird als Tripura Saundari beschrieben. Shiva und Shakti sind als Bewusstsein und Energie getrennt und doch eins. Zusätzlich werden verschiedene Pujas, Verehrungsrituale und Yantras beschrieben.

Der erste Teil des Werkes wirft ein Licht auf die alten Rituale des Tantra und Yantra und liefert eine Vielzahl von Mantras und deren Anwendung.

Die 103 Mantras des Textes werden als Meditationen und Visualisationen von Sri Devi präsentiert, der Wurzelmatrix der Schöpfung, wobei ihre göttliche Form als Pfad der höchsten Sadhana und Verwirklichung angesehen wird.

Sri, die Welle von Schönheit und Glückseligkeit, ist als Tripura bekannt, die in den drei Städten des Wachens, Träumens und Schlafens lebt.

Teil 2

  • Saundarya Lahari 59 Verse - Welle der Schönheit : Er entält Beschreibungen der Schönheit der Göttin.

Literatur

Weblinks