Atmabodha Upanishad

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Die Atmabodha('Wissen um das Selbst') - Upanishad oder Atmaprabodha Upanishad oder auch Atmabodhopanishad gehört zu den 108 grossen Upanishaden. Sie wird dem Rigveda zugeordnet und dient der Erklärung der achtsilbigen Formel Om namo Narayanaya der Nârâyaṇa-Upanishad.

Bhagavan Vishnu

Inhalt

Die Atmabodha Upanishad wurde zur Erklärung der achtsilbigen Formel der Nârâyaṇa-Upanishad verfasst, so wie z.B. die Brâhmaṇas zu der der Mantras«. In Wahrheit aber ist das vorliegende Stück nur eine fast wörtliche Wiederholung von Nârâyaṇa-Upanishad 5, und die Zutaten sind teils ohne Belang, teils irreführend.
So, wenn der vijñânaghana (= kâraṇarûpa) nicht der Âtman selbst sondern ein Produkt desselben sein soll, während doch sogleich darauf der kâraṇarûpa wieder mit Nârâyaṇa identifiziert wird. Auch der Vers von Devakîputra wird, wie die Ergänzungen zeigen, anders als von uns Nâr. Up. 5 verstanden und wohl missverstanden. Auch die am Schlusse angeflickten Zitate aus Bṛih. 4,4,19, Ait. 3,3-4 und Ṛigv. 9,113,7 bekunden die gänzliche Unselbständigkeit des Werkes, welches wir nur nicht übergehen, weil der Oupnek' es aufgenommen hat und Nârâyaṇa dasselbe kommentiert hat.(Paul Deussen)

Om Namah

I-1. Das innerste Brahman ist A, U, M - das sagt, dass ein Yogi aus dem Zyklus der Geburt frei wird. Om, ich verneige mich vor Narayana und habe Sankha, Chakra und Gada. Der Upasaka wird nach Vaikuntha gehen.
I-2-4. Die Brahmapura ist ein Lotus, der wie ein Blitz und eine Lampe scheint. Der Sohn von Devaki ist Brahmanya (ein Brahmane mit 44 Sakramenten); so sind Madhusudana, Pundarikaksha, Vishnu und Achyuta. Narayana ist derjenige, der in allen Geschöpfen existiert, der verursachende Mensch ohne Ursache.

I-6-8. In der Mitte des Herzlotos existiert es mit Wissen als Auge; die Welt, Wissen sind in Brahman etabliert. Er, der Suchende, geht mit diesem Wissen von dieser Welt ab, alle Wünsche in der anderen Welt werden unsterblich. Wo immer Licht und Wert ist, dort erlangt die Person Unsterblichkeit - Om Namah.

II-1-10. Die Maya ist von mir fortgegangen, ich bin die reine Vision; mein Ego ist untergegangen, ebenso der Unterschied zwischen Welt, Gott und Seele. Ich bin das innere Selbst, ohne positive und negative Regeln. Ich bin die ausdehnende Glückseligkeit. Ich bin der Zeuge, unabhängig, in meiner Größe ausübend; ohne Alter und Verfall, gegensätzliche Seiten, reines Wissen, das Meer der Befreiung. Ich bin subtil ohne irgendwelche Attribute.

Ich bin ohne drei Qualitäten, alle Welten existieren in meinem Bauch, das unveränderliche Bewusstsein. Jenseits von Vernunft und Handlung habe ich keine Teile, ungeborene, reine Realität.
Ich bin endloses Wissen, glückverheißend, unteilbar, fehlerlos, unbegrenzte Realität. Ich bin bei denAgamas bekannt, attraktiv für alle Welten. Ich bin reine Freude; Reinheit, Sohle, immer leuchtend, anfänglich; Ich habe die höchste Wahrheit festgestellt.

In die innere Wonne, das Brahman, den Purusha, den heiligen Laut, bestehend aus a, u und m, in diese Silbe, den Praṇava, in den [ging Nârâyaṇa ein], das ward der Laut Om.

Der Yogin, der diesen begehrt, wird Geburt und Samsâra los.

Om! Verehrung sei dem Nârâyaṇa, dem Muschel-Diskus-Keule-Träger! Darum, wer den Spruch: Om, namo Nârâyaṇâya! verehrt, dem wird Vaikuṇṭha, die Himmelswelt des Heiligen, zuteil. Und was hier diese Stadt ist, die Brahmanstadt, die Lotosblume als Haus, der Âtman, der in dieser, in der Goldlotosblume Mitte weilt, aus dem entspringt das Ursachartige, Bewusstseinartige, ganz aus Erkenntnis bestehend; darum ist es nur wie des Blitzes Glanz, wie eine Lampe sein Licht.
......
Das Singen dieser Upanishade für ein Muhurta (48 Minuten) soll von der Wiedergeburt befreien.

Literatur

Weblinks