Akanistha

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Akanistha (Skt. Akaniṣṭha; Tib. འོག་མིན་, Omin; Wyl. 'og min : nicht unter oder vor allem). Der Begriff bezieht sich auf die reinen Wohnstätten, deren Charakteristik nach Longchenpa darin liegt, dass sich nichts über ihnen befindet und es keine Merkmale von anderen Orten gibt, die sie übertreffen.

Verwendung

Der Name "Akanishtha" wird in den Lehren verwendet, die sich auf verschiedene Aufenthaltsorte beziehen, die alle das gemeinsame Merkmal des höchsten Wertes in Bezug auf bestimmte Kriterien aufweisen.

Dieser Titel tritt daher in verschiedenen Zusammenhängen auf

  1. Das achte Paradies der Götter der vierten Konzentration
  2. der höchste Himmel der Form. Im Vajrasekhara - Tantra bezieht sich Akanistha immer noch auf den fünften Himmel der reinen Wohnorte.
  3. das höchste Reich oder Buddhafeld von Vajradhara und von Vairocana, die erleuchtete Kugel des Dharmakaya-Buddhas.
  4. Er kann sich auch auf den höchsten Wohnsitz der Götter in den Form-Welten beziehen.
  5. Akanistha wird oft als Synonym für 'dharmadhatu' verwendet.
  6. Das Allerhöchste (don gyi 'og min)

Für eine Diskussion der verschiedenen Arten von Akanishtha siehe auch Gyurme Dorjes Übersetzung von Longchen Rabjams (Longchenpa) Phyogs bcu mun sel[1].

Buddhaguhya unterscheidet sechs verschiedene Arten der Verwendung des Wortes Akanishtha.
Longchenpa spricht von nur drei Arten von Akanishtha in Bezug auf die drei Kayas.

Der höchste Himmel des Formreiches

  • Gemäß dem Mahayana erreichen die Buddhas im Akanishtha zuerst die volle Erleuchtung und manifestieren dann die Erleuchtung durch einen Nirmanakaya-Körper im menschlichen Bereich.
  • Akanishtha (tib. འོག་ མིན་ སྟུག་ པོ་ བཀོད་ པའི་ ཞིང་ ཁམས་ ཁམས་) oder Omin Chenpo (tib. Min མིན་ ཆེན་པོ་ ཆེན་པོ་) Wyl. 'Og min chen po) bezieht sich im Vajrayana auch auf das reine Sambhogakaya-Feld, von dem alle reinen Nirmanakaya-Felder ausgehen.

In den drei Kaya-Mandala-Darbietungen des Longchen Nyingtik Ngöndro [2]wird Akanishtha auch als "der höchste Himmel der großen Glückseligkeit, bzw. als das Reich von Ghanavyūha bezeichnet.

Literatur

  • The Guhyagarbha Tantra, Secret Essence Definitive Nature Just As it is, with Commentary by Longchen Rabjam, Translated by Lama Chönam and Sangye Khandro, Light of Berotsana, Snow Lion, 2011, S. 155-163.
  • Longchen Rabjam, Dispelling Darkness in the Ten Directions, Light of Berotsana Translation, Snow Lion, 2011.
  • Guhyagarbhatantra and Its XIVth Century Commentary Phyogs-bcu Mun-sel, Autor Gyurme Dorje, Verlag University of London, 1987, ISNI: 0000 0001 3429 3962

Referenzen

Weblinks