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Tripura Upanishad

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Tripura Sundari mit Yantra

Die Tripura Upanishad wird dem Rigveda zugeordnet und gilt auch als Shakta - Upanishade.

Der kurze Text handelt in 16 Abschnitten über Tripura. Er erwähnt einige Göttinnen und Mantras und hebt das SriViya-Yantra(Sri Yantra bzw. śrīcakra) als Mittel der Meditation hervor.

Textauszüge

1.Es gibt drei Städte und drei Pfade für alle. Dort sind die Buchstaben a, ka, tha und andere.
In ihnen wohnt die niemals alternde uralte übergroße Größe der Götter.

2. Bezüglich ihrer Person sind deren Quellen neun, die Zentren neun und neun Yogas,
Neun Götter und neun Regenten der Planeten, neun sanfte heilige Gottheiten und neun Gesten.

.....

7. Auf diese Weise ist die Macht des Bewusstseins betrunken mit der Trockenheit der Unsterblichkeit.
Sie zu kennen und ihren Thron anzubeten, auf dem großen Gewölbe des Himmels zu wohnen und in die
oberste dreifache Stadt einzutreten...

8. Der Wunsch, der Mutterschoß, die Ziffer der Begierde, der Träger des Donnerkeils, die Höhle,
Ha Sa, der Wind, die Wolke, der König des Himmels, noch einmal die Höhle, sa ka la und maya -
so ist die alles umfassende uralte Weisheit, die Mutter des ausgedehnten Universums.

9. Im Geheimen ihre drei grundlegenden Buchstaben aussprechend - den sechsten, siebten und achten,
den Gott preisend, das Thema der Upanishaden, erreichen der Seher, der Modische, der Willensfreie,
den Zustand der Unsterblichkeit.

10. Die Mutter des Universums erhält ihren Aufenthaltsort, das Zerstörergesicht, den Kreis der Sonne,
den Kern der Töne, die Spanne der Zeit, das Ewige, der halbe Mondmonat. Mit sechzehn.

.....

12. Wer zubereiteten Fisch, Ziegenfleisch, gekochten Reis oder Vergnügen des Geschlechtes der großen Göttin opfert,
erreicht Verdienst und Erfolg für sich selbst.

.....

14. Die Macht des Bewusstseins und der Herr des Wunsches, der Herr glückverheißender Kräfte,
gleich beiden, von gleichem Heldenmut und gleicher Energie, gewährt Geschenke an die Glücklichen hier.....

.....

16. Dies ist Tripuras große Upanishade. Unvergänglich, was in glorreichen Worten
das Rig, Yajus, Sāman und Atharvan und andere Formen des Wissens loben.

Om, Hrīm, Om, Hrīm - so endet die geheime Lehre.

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Literatur

Weblinks