Mahasanghika

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Mahasanghika bzw. Mahāsāṃghika(Große Gemeinde) ist eine frühe Schule im Buddhismus, die ca. 140 Jahre nach dem Tod des Siddhartha Gautama kurz nach dem zweiten Konzil von Vaiśālī entstand, nach anderen Darstellungen allerdings erst zu Beginn des dritten Konzils von Pataliputra (253 v. Chr.).
Die Höhlen-Tempel der Ajaṇṭā - Höhlen, der Ellora - Höhlen und der Karla - Höhlen werden mit den Mahāsāṃghikas verbunden.

Im zweiten Konzil äußerte der Mönch Mâhadeva die Beobachtung zahlreicher anderer Mönche, daß einige Arhats spirituell höher stehen als andere. Die meisten stimmten dieser Beobachtung zu, aber eine Minderheit verweigerte diese 'Neuerung'.

Die Mahasanghika - Gruppe von Mönchen verließ daher das Konzil und nannte sich Sthaviravâdin ('vom alten Weg')[1].
Die übriggebliebenen Mönche wurden seitdem als Mahâsanghika bezeichnet, weil sie eine Theorie des 'Großen Sangha' lehrten.

Beide Schulen änderten in der Folge ihren Kanon. Die Lehre wird auch im Samayabhedoparacanacakra beschrieben. Eine essenzielle Lehre des Mahāsāṃghika war das mūlavijñāna ("Wurzelbewusstsein").

Guang Xing beurteilt die Ansicht des Buddha im Aṣṭasāhasrikā Prajñāpāramitā Sūtra als die des Mahāsāṃghika.

Literatur

  • Jonang Taranatha, 1983, The Seven Instruction Lineages by Jonang Taranatha ( David Templeman), Dharamsala: Library of Tibetan Works and Archives (LTWA).

Referenzen

Weblinks