Nachhall des Tones

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Der Nachhall des Klangs (tib. འགྱུར་ ཐལ་ འགྱུར་, Dra Talgyur; Wyl. Sgra thal 'gyur[1] ; Skt: śabda - prasaṅga ; ratnākara śabda mahā prasaṅga Tantra, auch 'die Durchdringung des Tones' - Tantra) ist das Wurzel-Dzogchen-Tantra der siebzehn Tantras der Kategorie der Kernanweisungen (Mengak-de).

Es ist wie die anderen 17 Tantras sind im Nyingma Gyubum in Band 9 und 10, Folio-Nummern 143-159 der Ausgabe von Dilgo Khyentse (Thimpu, Bhutan, 1973) des gting skyes dgon pa byang - Manuskripts zu finden.

Das Tantra erklärt, wie man das Nirmanakaya - Niveau erreichen kann und wie man das Wohlergehen anderer durch Klangpraxis bewirken kann.

Zwar erwähnt der Buddha im Mahāsakuludāyi - Sutta die Technik des transzendenten Gehörs, die anderweitig im Nada-Yoga praktiziert wird. Diese ist aber keine gängige Praxis. Der Ton im Titel dieses Tantras bezeichnet den unveränderlichen, unkonditionierten, ungeschaffenen 'Urklang' (nada), der nicht zu den geschaffenen Phänomenen der Reiche Maras zählt. Jamgon Kongtrul spricht diesbezüglich vom Vajra-Nada, der das Rad der Dharma dreht und die Tantras verbreitet. Aus Tibet sind Techniken des Lauschens auf die Töne des rechten Ohrs bekannt geworden.

Literatur

  • The Drathalgyur, the All-Penetrating Sound - Tantra
  • Tibetischer Text
  • The Jewel Maker: The Great Tantra on the Consequence of Sound, Christopher Wilkinson, CreateSpace Independent Publishing Platform 2017, ISBN-10: 1978085737 ISBN-13: 978-1978085732

Referenzen

Weblinks