Annapurna Upanishad

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Die Annapurna Upanishad (Skt. Annapūrṇā Upaniṣad) ist ein kurzer Sanskrittext der kleineren Upanishaden des Atharvaveda. Sie wird als Samanya - Upanishade klassifiziert und teilweise auch als Shakta - Upanishade.

Der Text erörtert in 5 Kapiteln Meditation und spirituelle Befreiung(Moksha). Er ist als Diskussion zwischen dem Yogi Nidagha und dem vedischen Weisen Ribhu ausgeführt.

Kapitel 1 beinhaltet eine Reihe von Fragen wie Wer bin ich, woher kommt das Universum und über die Bedeutung von Geburt, Tod und Leben, sowie über Freiheit und Befreiung.

Der Text ordnet dann das Wissen der Göttin Annapurna zu und erläutert die Antworten.

  • I-5-7. Ewige Glückseligkeit, unabhängig ('hrim'), berühmt, mit strömenden Spannungen ('sauh'), der Herrscher der Welt ('srim'), Mahalakshmi, Wunsch ('klim'), Erfüllung und Menschlichkeit, ist die göttliche Annapurna. Ich habe sie angefleht, indem ich die berühmte und fundamentale Beschwörung von 27 Silben benutzt habe, die von Scharen weiblicher Asketen kultiviert werden,
  • I-8. Nämlich, aim, hrim, sauh, srim, klim, aum namo bhagavatyannapurne mamabhilashitam Annam Dehi Svaha. [Gruß, o göttliche Annapurna, schenke mir das Essen, das ich begehre]: So wurde ich von meinem Vater unterrichtet. Von da an habe ich mich in (dieser) Disziplin etabliert, beharrlich in den Aktivitäten meiner Station (im Leben ) und ich habe mich der täglichen Praxis hingegeben dieser Beschwörung.
  • I-9. Als so viele Tage vergingen, erschien dort vor mir Annapurna, mit großen Augen, ihr Lotus-Gesicht strahlend mit einem Lächeln.
    ( Übersetzung aus der Krishna Warrier - Version s.u.)

Die Upanishade beschreibt fünf Typen von Verblendungen entsprechend der Advaita - Lehre und behauptet die Nicht-Dualität und Einheit aller Seelen und des Brahman. Sie beschreibt Jivanmukti als Erlangung der Befreiung in diesem Leben, und die Eigenschaften derer, die Selbst-Wissen erreichen.

Kapitel 4 besagt, dass diejenigen, die das Selbst suchen und kennen, kein Interesse an übernatürlichen Siddhi-Kräften haben, sie seien kindlicher, weil sie die kindliche innere Freiheit genießen.

Literatur

  • Hattangadi, Sunder (2000). Annapurna Upanishad - (PDF in Sanskrit).
  • Annapurna Upanishad, Translated by Dr. A. G. Krishna Warrier
  • Ayyangar, T. R. Srinivasa (1941). The Samanya Vedanta Upanisads. Jain Publishing (Neuauflage 2007). ISBN 978-0895819833. OCLC 27193914.

Weblinks