Vajrakilaya

Vajrakila (Dorje Phurba, Erleuchtete Aktivität, Diamantnagel): Tantra der 12 Kilayas (Wyl. phur pa bcu gnyis kyi rgyud).

Dorje Phurba

Eine Hauptgottheit des Mahayoga, die u.a. in der Nyingma - Tradition für das Klären von Hindernissen und Hemmnissen auf dem Pfad praktiziert wird[1]. Er gilt auch als zornvolle Emanation von Vajrasattva, als Bodhisattva wird er auch als Vajrapani angesehen.
Als zornvolle Heruka - Emanation ist er auch Amritakundali(Dütsi Kilwa).

Vajrakilaya empowerment offerings

Dorje Phurba

Ein Phurba (Auch: phurpa, phurbu oder phurpu; Sanskrit: kila(ya)) ist ein dreiseitiger dolchähnlicher Ritualgegenstand, der in schamanistischen Traditionen der Himalayaregion sowie im Buddhismus in Tibet und im Bön verwendet wird.
Die assoziierte Gottheit, beziehungsweise der Yidam, wird Dorje Phurba oder Vajrakila(ya) genannt.

Es gibt vier Arten von Phurba.

  • Der erste ist der Phurba objektiver Erscheinung, was nichts anderes ist als die Sphäre der Wahrheit, frei von Ausschmückung.
  • Der zweite ist der innere Phurba, welcher der erwachte Geist des Bodhicitta ist. Diese beiden sind untrennbar eins.
  • Der äußere Dharmadhatu und der innere Bodhicitta-Geist in Vereinigung, ergeben den dritten Phurba. Dies ist der ultimative Phurba der Wahrheitsnatur.
  • Schließlich ist der vierte Phurba der materielle, substanzielle Phurba, der entweder aus Eisen, Kupfer, Holz oder was immer auch gemacht sein kann – das aktuelle Utensil.
  1. Der erste Phurba, welcher der Phurba der Wahrheitssphäre – des Dharmadhatu – ist, sticht bei den objekthaften Erscheinungen. Er greift die falsche Auffassung des Greifens nach wahrer, inhärenter Natur der objekthaften Erscheinungen an, sodass man begreift, dass die objekthaften Phänomene nicht wahr sind und ihre Natur leer ist.
  2. Der zweite Phurba greift innerlich an. Er sticht in das Greifen nach einem Selbst, das Ergreifen der Skandhas oder Aggregate, in die Meinung, diese hätten wahre, inhärente Existenz. Durch die Verwirklichung des inneren Phurbas des Bodhicitta-Gewahrseins realisiert man die Selbstlosigkeit.
  3. Der dritte Phurba, der auch der Phurba der letztendlichen Wahrheitsnatur ist, greift das dualistische Greifen und Anhaften an. Wenn dies ausgelöscht ist, verwirklicht man die Natur der nicht-dualen ursprünglichen Weisheit, der unteilbaren uranfänglichen Weisheit.
  4. Der vierte, der substanzielle Phurba, sticht in den Linga – die Teigfigur, die der Repräsentant für die Feinde der Lehre und jene mit extremer Negativität ist. Auf diese Weise wird ihr Bewusstsein von ihrem negativen Zustand befreit und sie können in reine Bereiche geleitet werden.[2]

Sadhana

Zu gibt Vajra - Kilaya es eine Reihe von Praktiken :
Ein Mantra ist : Om bendza kili kilaya sarwa bignan bam hung phat[3]

Literatur

  • The Circle of Bliss: Buddhist Meditational Art von John C. Huntington von Serindia Publications Inc. , 2003 ( S. 155 )
  • Cult of the Deity Vajrakila: According to the Texts of the Northern Treasures of Tibet (Byam-gter phur-ba), Martin J. Boord
  • Vajrakilaya sadhana
  • Teachings on Vajrakilaya
  • Cult of the deity Vadjrakila
  • A Bolt of Lightning from the Blue: The vast commentary on Vajrakila that clearly defines the essential points, Martin J Boord, Wandel edition khordong 2010, Sprache: Englisch, Sanskrit, Tibetisch, ISBN-10: 3942380005 ISBN-13: 978-3942380003
Vajrakilaya (courtesy of Terton Sogyal Trust)

Referenzen

Weblinks