Sefer ha-Bahir

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Es gibt eine Finsternis, die nicht Finsternis an sich ist, und das ist das große Licht, welches allen leuchtet und Finsternis heißt, weil es unfaßbar ist, denn alles unfaßbare ist für den, der es nicht formen kann, Finsternis, wäre es auch ein leuchtendes Licht (Sepher Ha bahir)

Kabbalistischer Lebensbaum mit den 10 Sefirot im Bahir

Das Sefer ha-Bahir ('Buch des (hellen) Glanzes') ist ein Buch der jüdischen Kabbala, welches dem Tannaiten Nechonja ben ha-Qana zugeschrieben wird, manchmal aber auch Isaak von Akko und auch Isaak dem Blinden. Es enthält evtl. Elemente des älteren Sefer Raza Rabba. 1174 wurde das Sefer ha-Bahir wird von einer französischen Kabbalistenschule als Manuskript veröffentlicht. Das Buch wurde wurde der wichtigste Text nach dem Sohar.

Inhalt

Das Buch besteht aus fünf Sektionen, die in 200 kurze Paragraphen unterteilt sind.

  1. Par. 1-16 : Kommentare zu den ersten Versen des Buches Bereschith (1. Buch Mose) und allgemeines über die Schöpfungserzählung.
  1. Par. 17-44 : das Aleph-Beth (das hebräische Alphabet) mit Inspiration vom Sefer Jezirah, welches die Schöpfung-Buchstaben mit der Mystik der Tora verbindet.
  1. Par. 45-122 : Die sieben Stimmen und die Sefirot.
  1. Par. 124-193 : Die Titel der zehn Sefirot.
  1. Par. 193-200 : Abschluß der Argumentation und die Mysterien der Seele.

Literatur

Weblinks