Dharmakṣema

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Dharmakṣema (धर्धर्मक, pinyin: Tánmó-chèn, Zhú Fǎfēng; 385–433 n. Chr.) war ein buddhistischer Mönch, der ursprünglich aus Zentralindien stammte und nach seinem Studium in Kashmir und Kucha nach China ging.

Dharmakṣema hatte mehrere Jahre in Dunhuang gewohnt, bis die Stadt 420 von Juqu Mengxun, dem König von Nord-Liang, erobert wurde. Unter der Schirmherrschaft von Mengxun ließ Dharmakṣema sich 421 in Guzang, der Hauptstadt des nördlichen Liang, nieder. Er war nicht nur ein geschätzter politischer Berater von Mengxun, sondern wurde auch einer der produktivsten Übersetzer buddhistischer Literatur ins Chinesische.

Die Kolophone zu übersetzten Texten, die Dharmakṣema zugeschrieben werden, weisen darauf hin, dass er einer der wenigen in China tätigen indischen Gelehrten-Mönche war, die das gesprochene Chinesisch soweit beherrschten, um die vorläufigen mündlichen Übersetzungen buddhistischer Texte selbst ohne Dolmetscher zu machen, obwohl die weiteren Phasen der Übersetzungen von seinem chinesischen Assistententeam angefertigt wurden.

Er wurde auf Befehl seines früheren Gönners Mengxun aus politischen Gründen 433 auf einer weiteren Reise in den Westen ermordet.

Dharmakṣema übersetzte 19 Schriften in 131 Faszikeln einschließlich

  1. Nirvana - Sutra
  2. Wentuojiewang jing
  3. Karuṇāpuṇḍarīka-sūtra
  4. Trisaṃvaranirdeśaparivarta-sūtra
  5. Mahāparinirvāṇa-sūtra, 40 Faszikel
  6. Mahāmegha-sūtra
  7. teil des Suvarṇaprabhāsa-sūtra, 4 Faszikel
  8. einige Kapitel des Suvarṇaprabhāsa
  9. Upāsaka-śīla-sūtra, 7 Faszikel
  10. Bodhisattva-śīla - Sūtra
  11. Bodhisattvabhūmi, 10 Faszikel
  12. Laṇkāvatāra sūtra (nicht mehr vorhanden)
  13. Mahāvaipulya Mahāsaṃnipāta, (Große Sammlung von Sutras), 60 Faszikel
  14. Buddhacarita, 5 Faszikel.

Literatur

  • Chen Jinhua, The Indian Buddhist Missionary Dharmakṣema (385-433): A New Dating of his Arrival in Guzang and of his Translations, T'oung Pao 40, S. 215-263 (2004), S. 217

Weblinks