Weisse Tara

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Weisse Tara

Die weiße Tara (Sansk. Sitatara; tib. Drolkar; Befreierin), symbolisiert die transzendentale Wahrnehmung und vollkommene Reinheit. Sie wird oft zusammen mit Amitayus und Ushnisha Vijaya(Namgyalma) abgebildet als friedvolle Erscheinung mit meist weißer Körperfarbe. Eine weisse Form der Tara ist auch die Chinta-Chakra Tara[1].

Um die weisse Tara bildetet sich eine Legende, nach sie einst die chinesische Tangprinzessin Wen Cheng war, welche zweite Gemahlin des tibetischen Königs Songtsen Gampo wurde und die große Buddhastatue nach Tibet in das Jokhang-Kloster brachte.

Darstellung

Weisse Tara Statue

Ikonografisch wird sie in Meditations-Sitzhaltung mit hochgezogenem rechten Bein auf einem Lotosthron dargestellt, mit einem Gesicht und zwei Armen. Der rechte Arm ist in der Mudra der Freigebigkeit (Handfläche nach vorn) ausgestreckt. Die linke Hand hält in Herzenshöhe den Stengel einer geöffneten Lotosblüte. Als besonderes Kennzeichen gelten ihre sieben Augen auch an den Händen und Füßen.

Nach dem Sadhanamala sollte Sitatara rechts von Mārīcī und links von Mahamayuri begleitet sein[2].

Ushnisha Sitatapatra ist eine tausendköpfige Erscheinungsform der weißen Tara mit Attributen wie dem Rad, dem Sonnenschirm und Pfeil und Bogen.

Sadhana

Die Tara- Sadhanas gehören zum Kriya Tantra. Das Haupt - Mantra der weissen Tara ist m tāre tuttāre ture mama ayuh punya jñānā pustim kuru svāhā. Daneben wird Om tare tuttare ture swaha 108 mal rezitiert(Mit Mala).

Literatur

Mongolische weisse Tara

Referenzen

Weblinks