Vamakeshvara Tantra

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Das Vamakeshvara Tantra beinhaltet das Nityasodasikarnava (Ozean der 16 Nityas). Sein zweiter Teil ist als Yogini Hridaya Tantra bekannt.

Es behandelt die innnere Verehrung der Shakti in der Form von Vamakeshvari. Das Yogini Hridaya (Herz des Yogini Tantra) wird als zweiter Teil des Vamakeshvara - Tantra angesehen.

Mein Lieber, Tripura ist die höchste primordiale Shakti, das Licht der Manifestation. Sie, der Stapel der Buchstaben des Alphabets, gebar die drei Welten. Bei der Auflösung ist sie die Wohnstätte aller Tattwas und bleibt doch sie selbst.

Sie ist die höchste vereinheitlichte Shakti, die Parameshvari, Triple Tripura, das Selbst von Brahma, Vishnu und Isha, das Wesen das Jnana Shakti, Kriya Shakti und Iccha Shakti ist. - Vamakeshvaratantra 4, 10 - 11

Inhalt

Das Vamakeshvara Tantra wird als bedeutenstes Tantra des Sri Vidya angesehen. Es erörtert die innere Verehrung der Shakti. Vamakeshvari wird als Ursprung dieses Universums angesehen.

Die ersten 12 Verse(shlokas) des Vamakeshvara - Tantra beinhalten eine Hymne an die Göttin als Mutter der Buchstaben.

Nama 945 ist Vāmakeśvari, was sich auf dieses Vamakeshvara - Tantra bezieht. Dieses Tantra soll das 65ste Tantra nach den 64[1] im Vers 31 des Soundarya Lahari[4] diskutierten und Nama 236 dieses Sahasranamam sein.

Die Shakti sagt im Vāmakeśvara Tantra zu Shiva “Gott, du offenbartest mir alle 64 Tantras. Aber Du hast mir nichts über die 64 Vidyas erzählt.” Shiva antwortet, indem er sagt, das das bisher nicht erklärt worden ist und soweit verborgen ist. Dann beginnt er es der Devi zu erklären. Alles in diesem Tantra ist auf eine sehr subtile Art und Weise offenbart worden.

Das Bija ‘hrīm’ ist beispielsweise als die Form des Vidya erklärt worden, die das Selbst schützt, welches Shiva, Agni, Maya und Bindu ist. Solange man die Bijas dieser Götter nicht kennt, ist es schwierig, das verborgene Bija auszumachen. Das Shiva-Bija ist ‘ha’, das Agni-Bija ist ‘ra’, Maya-Bija (Wurzel von ‘eem’ oder Kamakala) ist ‘ī’, und Bindu ist der Punkt. Durch die Verbindung aller entsteht das Bija ‘hrīm’. Shiva erklärt in diesem Tantra zahlreiche unbekannte und mächtige Bijas.

Als Vāmās werden jene bezeichnet, deren Verehrung symbolisch durch die linken Hände geschieht. Sie folgen nicht den 5 Prinzipien(yajnas), welche in Nama 946 folgend erörtert werden. Sie ist die Gottheit für diese Linke-Hand-Verehrer. Sie ist auch bekannt als Vāmeśvarī, was sich auf ihre göttliche Macht bezieht, welche das Universum aus Shiva projeziert und das umgekehrte(vāmā) Bewusstsein des Unterschiedes produziert.

Vamadeva('linker Gott') ist das Rückgesicht von Shiva.[2]

Meditation über Lalita

Ich beuge mich vor der aus Mantra geschaffenen Göttin, die aus den 51 Ganeshas besteht, den neun Planeten, den 27 Konstellationen, den 6 Yoginis, den 12 Zeichen des Zodiac und den 51 Buchstaben des Alphabets und heiligen Seiten,(Vamakeshvara Tantra)

Aus Mahanirvanatantra (Einführung)

Das Shabda-Brahman manifestiert sich in Triaden von Energien - Wissen(jhanashakti), Wille(ichchha- shakti) und Handlung(kriya- shakti), verbunden mit den drei Gunas der Prakriti, Tamas, Sattva und Rajas.

Aus dem Parang- Vindu, der sowohl vindvat-maka als auch kalatma ist , d.h. Shakti - wurden Raudri, Rudra und seine Shakti herausgeströmt, deren Formen Feuer (vahni) sind, und deren Aktivität Wissen(jfiana) ist; Vama und Vishnu und seine Shakti, deren Form die Sonne ist, und dessen Aktivität kriya (Handlung) ist, und Jyeshtha und Brahma und seine Shakti, deren Form der Mond ist und deren Aktivität Verlangen ist.

Das Vamakeshvara - Tantra sagt, dass Tripura dreifach ist als Brahma - Vishnu - und Isha, und als die Energien von Wunsch, Weisheit und Handlung, die Energie des Willens, wenn Brahman erschafft; die Energie der Weisheit, wenn Sie Ihn erinnert und sagt "Lass dieses so sein", und wenn er so wissend handelt, wird sie die Energie der Handlung. Die Devi ist so die Ichchha-shakti - jhana-shakti - kriya-shakti -svaru-pini.

Para-Shiva existiert als eine Siebenheit in der Form, zuerst von Shambhu, der mit der Zeit verbunden ist(kala-bandhu). Aus ihm wird Sada-Shiva herausgegeben, der alle Dinge durchdringt und manifestiert, und dann kam Ishana und die Triade von Rudra, Vishnu und Brahma, jeder mit einer eigenen Shakti (ohne die sie keinen Erfolg haben), getrennt und insbesondere mit den Gunas tamas, sattva und rajas verbunden.

Von diesen Devas, ist die letzte Triade, zusammen mit Ishana und Sada-shiva, die 5 Shivas, die zusammen als die Mahapreta bekannt sind, deren vija "Hsauh" ist. Von den Maha-preta wird gesagt, dass die letzten vier die Träger bilden und der fünfte den Sitz des Bettes, auf dem die Devi mit Parama-shiva vereint ist, in einem Raum von Chintamani - Stein, auf der juwelenbesetzten Insel verkleidet mit Klumpen von kadamba und himmlischen im Ozean des Ambrosia gepflanzten Bäumen.

Shiva wird verschiedentlich in dieser Arbeit als Shambhu angesprochen, als Sada-shiva, Shankara, Maheshvara usw., d.h. Namen welche besondere Zustände, Eigenschaften und Erscheinungsformen des Einen anzeigen in seinem Abstieg in Richtung des Vielen, denn es gibt viele Rudras.

So zeigt Sada-Shiva die Vorherrschaft der Sattva-Guna an. Seine Namen sind vielfältig. Im 79. Kapitel des Shiva Purana werden 1,008 aufgezählt, und im 17. Kapitel des Anushasana Parvan des Mahabharata.

Literatur

  • Vamakeshvara Tantra, Verlag Londinium : Shambhala Paschima Natha Siddha Mata, 1983.
  • Sri Saundarya Lahari - The Descent, Swami Satyasangananda Saraswathi, Yoga Publications Trust, ISBN 978-81-86336-70-0
  • Soundarya Lahari - en - PDF
  • Saundarya Lahari of Adi Shankara
  • The Kulacudamani Tantra and the Vamakesvara Tantra: With the Jayaratha Commentary, Louise M. Finn, Harrassowitz, 1986, Sprache: Englisch, ISBN-10: 3447026588 ISBN-13: 978-3447026581
  • Sarva siddhi kari Stuti

Referenzen

Weblinks