Tertön

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Ein Tertön (tib. སྟོན་ སྟོན་, Wyl. Gter ston) ist im Nyingma ein Offenbarer von spirituellen Schätzen (Terma), die von Guru Rinpoche und dessen Schüler Yeshe Tsogyal zum Wohl zukünftiger Generationen verborgen worden sein sollen.

Bedeutende Tertöns

Nach den ersten Tertöns Sangyé Lama (1000-1080) und Drapa Ngönshé (1012-90), dem Entdecker der Vier Medizinischen Tantras, gab es Hunderte von Meistern, die sich auf die Entdeckung von Terma konzentrierten.
Chokgyur Lingpa war der letzte der 100 großen Tertöns. Heutige Beispiele sind Kyabjé Dudjom Rinpoche und Kyabjé Dilgo Khyentse Rinpoche(1910–1991).

Es soll einhundert große Tertöns und eintausend kleinere geben, von denen fünf als die "fünf Souveräne" bekannt sind:

  1. Nyang Ral Nyima Özer (1124-1192),
  2. Guru Chöwang (1212-1270),
  3. Dorje Lingpa (1346-1405),
  4. Pema Lingpa (1450-1521) und
  5. Jamyang Khyentse Wangpo (1820-1892).

Literatur

  • Jamgön Kongtrul, Life Stories of the Hundred Tertöns, Wyl. gter ston brgya rtsa'i rnam thar
  • The Great Tertön: The Activities of Chokgyur Lingpa, Phakchok Rinpoche, Libby Hogg, Lhasey Lotsawa Publications, 2016, ISBN-10: 0985227575 ISBN-13: 978-0985227579

Weblinks