Tendai

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Die Tendai-shū (jap. 天台宗) ist eine auf dem Lotos-Sutra basierende esoterische Schule im japanischen Buddhismus, die sich Anfang des 9. Jahrhunderts als Übertragung der Lehren des chinesischen Tiantai zong durch Dengyō Daishi Saichō (767–822) entwickelte.

Tendai - Gründer Saicho

In der Spätphase der Heian-Zeit gegen Ende des 12. Jahrhunderts hatte sich die Tendai-shū-Schule in mehrere Fraktionen und Schulen zersplittert[1].

Wie die Tiantai zong gehört die Tendai-shū zum Mahāyāna, zählt sich aber mehr zum integrativen Ekayāna.

Rituale

Die esoterischen Rituale werden als genauso wichtig wie die exoterischen Lehren des Lotus Sutra (Ichijōkyō - 'Sutra des einen Fahrzeugs') betrachtet. Durch Singen von Mantras, bestimmte Mudras und bestimmte Meditationen ist man in der Lage zu sehen, dass die Sinneserfahrungen die Lehren des Buddha sind. Das festigt den Glauben, ein innerlich erleuchtetes Wesen zu sein, und in diesem Körper Erleuchtung erlangen zu können.

Die esoterischen Rituale haben historisch bedingt viel mit der Vajrayana - Tradition und dem Shingon gemeinsam.

Literatur

Referenzen

  1. http://www.yoga-info24.de/Ramanuja/Werke.htm Aufstieg zur Macht und erste Spaltung

Weblinks