Shukra

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Shukra Relief

Shukra (Klar, rein, weiss ; Samen; auch : Kavya Ushanas) ist im Hinduismus ein Weiser, der auch mit dem Planeten Venus in Verbindung gebracht wird. In der vedischen Astrologie gilt Shukra (Venus) als wohlwollend. Er regiert über Vrishabha (Stier) und Tula (Waage).

Neben seinem Auftreten in einigen Puranas ist Shukra im Mahabharata einer der Lehrer von Bhishma.

Shukra wird das unterweltliche Patalaloka zugeordnet. Seine Gefährtin ist Urjaswathi bzw. Dwarjaswini. Sein Vahana ist ein Kamel, ein Krokodil oder ein von sieben Pferden gezogener Wagen.

Herkunft

Shukra(Rein, strahlend) ist nach dem Krishna - Yajurveda ein Sohn von Saptarishi Bhrigu.

Bhrigu ist nach dem Krishna Yajurveda ein Saptarishi dieses Manvantaras. Er ist im Mahabharata mit Khyati verheiratet, einer Tochter von Daksha.

Bhrigu hatte von dieser zwei Söhne namens Dhata(Kontrolleur des Universums, Macher von Zielen, Bewahrer) and Vidhata(Vereinbarer), die im Mahabharata, Vol3 zusammen mit Savita, Vibhu und Shakra erwähnt werden[1] und auch im Garuda - Purana[2] Erwähnung finden. Seine Tochter Sri oder Bhargavi heiratete Vishnu.

Die Bhrigus oder Bhargavas sind ein Klan von Weisen, die vom Feuerpriester Bhrigu abstammen. Sie sind neben ihrer Verbundenheit mit dem Veda auch Brahmanenkrieger, die die Wissenschaft der Kriegsführung lehren.

Shukra gibt seiner Tochter Aruja Anweisung
Shukra

Nach dem Devi-Bhagavata Purana hatte Bhrigu einen weiteren Sohn mit Kavyamata (Usana), der auch als Shukra bekannt wurde und ein gelehrter Weiser wurde. Er hatte aus dieser Verbindung eine Tochter Deekshaa, die den Weisen Sumantu ehelichte. Der Weise Chyavana soll aus einer Verbindung Bhrigus mit Puloma [Maha:1.5] geboren sein.

Nach dem Vishnu Purana begann Shukra die Veden unter dem Weisen Angirasa zu studieren. Dieser favourisierte aber seinen Sohn Brihaspati, der der Guru der Devas wurde. Shukra begab sich daher zum Rishi Gautama und übte später Hingabe an Shiva und erhielt so das lebenserhaltende Sanjivani - Mantra.

Shukra heiratete Priyavrata's Tochter Urjaswathi und hatte von ihr die vier Söhne Chanda, Amarka, Tvastr und Dharaatra . Nach dem Ramayana des Valmiki hatte er auch eine Tochter namens Aruja.

Daneben hatte er nach dem Mahabharata, BD 1, Buch 1 eine Tochter namens Devayani(Weg zu den Göttern) aus einer Verbindung mit Indra's Tochter Jayanti. Da die Asuras durch das Wiederbelebungsmantra einen Vorteil hatten, sandte Brihaspati seinen Sohn Kaca (Helligkeit) zum Studium unter Shukra. Dessen Tochter Devayani war von Kaca sehr eingenommen. Da die Asuras Kaca töteten sie ihn. Devayani erzählt es ihrem Vater, und Sukra wiederholt das Mantra und Kaca kommt ins Leben zurück...usw.

Shukras Mutter Khyati (Usha) war die Frau des Weisen und Saptarishis Bhrigu. Sie hatte die Fähigkeit, durch langes Japa eines heiligen Verses einen Gott zu einem einfachen Sterblichen machen zu können, und Indra fürchtete ihren Zorn.

Sie gab einem Asura Zuflucht und Indra wandte sich daher an Vishnu. Als Vishnu versuchte, sie versöhnlich zu stimmen, begann sie mit ihrer langen Beschwörung und Vishnu hatte nur die Wahl, sie zu besiegen. Er beschloss, sie zu töten während sie ihre Beschwörungsformeln von sich gab, und warf den Diskus nach ihr und sie wurde geköpft.
Bhrigu konnte zuerst nicht glauben, dass Vishnu seine Frau und damit eine Göttin ermordet hatte. Er verfluchte Vishnu, dass er zehn Mal unter allen Männer geboren werden sollte. Aber der Fluch beinhaltete auch einen Segen – seine Wiedergeburt als Mensch würde jedes Mal die Welt zu einem besseren Ort machen.

Währenddessen wurde Brihaspati der Guru der Devas. Shukracharya entschied sich ein Lehrer der Daityas und der Guru der Asuras zu werden, da Vishnu seine Mutter getötet hatte, und er half ihnen im Kampf gegen die Devas, wobei er die gefallenen Asuras wiederbelebte und sie erfolgreich beriet.

Sadhana

Shukra - Bija-Mantras sind Om Draam Dreem Draum Sah: Shukray Namah und Om shum shukraaye namah.

Die himmlische Schönheit und Apsara Rambha, die beim Quirlen des Milchozeans entstand, mit Shukra('Rein'(heit))

Allegorie

Die Frage ist wie Shukra Reinheit sein kann und den Gegengöttern helfen kann. Allegorisch gesehen reinigt diese Kraft in der Sadhana die Gegenkräfte.

Literatur

Referenzen

  1. The Mahabharata: Volume 3, Bibek Debroy, S. 473
  2. Garuda Purana von B. K. Chaturvedi

Weblinks