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Shaktananda Tarangini

Aus Spiritwiki
Deckblatt des Shaktananda Tarangini

Shaktanandatarangini ('Wellen der Glückseligkeit für Shaktas') ist ein shaktistischer von Brahmananda Giri verfasster Text. Er behandelt in 18 Kapiteln (Ullasas) eine Reihe tantrischer Themen.

  • Das erste Kapitel behandelt den Körper einschließlich der Eigenschaften der fünf Elemente, der lebenswichtigen Atemzüge im Körper, der Stelle der Nadis oder Leitungen des Prana, an der sich im Körper die Planeten befinden, und den Geburtsprozess.
  • Kapitel 2 befasst sich mit der Einweihung, der Natur und Größe des Gurus und der Eignung einer Partnerin.
  • Das dritte Kapitel befasst sich mit der Natur des formbehafteten und des formlosen Absoluten. Es behandelt daneben die verschiedenen Avatare von Vishnu.
  • In Kapitel 4 beginnt mit einer Beschreibung der morgens auszuführenden Handlungen wie Meditation über die Kundalini und die sechs Chakren, Meditation im tausendblättrigen Lotus, Zahnreinigung, Baden, Tragen von Kleidung und Tilaka sowie der Merkmale des Gayatri-Mantras.
  • Das Kapitel 5 bezieht sich auf die Rezitation des Mantras (Japa), die Eigenschaften des Sitzes, auf dem meditiert werden soll, und die Puja während des Tages und der Nacht.
  • Das Kapitel 6 enthält Zitate aus Texten über innere Anbetung (Antaryaga) und äußere Anbetung (Bahyapuja) sowie Informationen über Bhutashuddhi.
  • Das Kapitel sieben spricht über die tägliche Puja, wie man sich und den Ort der Anbetung reinigt, weiteres über Bhutashuddi und über Matrika Nyasa des Pranayama, daneben Informationen zu anderen Nyasas wie Shodha und Hand- und Gliedmaßen-Nyasa. Es endet mit der Avarana Puja.
  • Das Kapitel 8 erörtert die verschiedenen in der Puja zu verwendenden Malas, einschließlich u.a. die Eigenschaften von Rudraksha Malas, wie man sie platziert und die Mantras richtig ausspricht.
  • Kapitel 9 befasst sich mit den Regeln des Rezitierens von Mantras, der Essenz des Mantras, der wahren Bedeutung der Mantras und dem Bewusstsein, das den Mantras innewohnt. Es folgt eine Diskussion über das Yoni - Mudra.
  • In Kapitel 10 wird eine Reihe von Codewörtern(Setus oder Brücken) in Verbindung mit zahlreichen Aspekten der Devi angegeben, wobei der Kommentar ihre Bedeutung enthüllt. Es bezieht sich auf verlorene Tantras, wie das Setumangala Tantra, Mahasetumaha Yamala und weitere. Es werden Gottheiten wie Sundari, Bhairavi, Tara, Shyama, Bhuvaneshi, Annadaya (Annapurna), Mahishamardini, Vishnu, Krishna, Rama, Shiva beschrieben. Ein Mantra für Kavacha wird beschrieben, gefolgt von Kukkula-Mantras für viele Devatas.
  • Das Kapitel 11 enthält eine Reihe von Mantras zur Reinigung des Mundes für viele der obigen beschriebenen Devatas. Es gibt die Regeln für Licht vor und schließt mit dem Yoni-Mantra aus einem Yamala. Dies sei das große Kamakala-Mantra, das Mahakala selbst berühmt gemacht hat.
  • In Kapitel 12 enthält eine Beschreibung des Purashcharana, die vorbereitenden Maßnahmen, damit ein Mantra fruchtbar wird, sowie eine Beschreibung der Arten von Lebensmitteln, die gegessen und vermieden werden sollen. Kshetrapala muss angebetet werden, und die richtige Auflösung muss angenommen werden. Es gibt die Regeln des Homa und die Häufigkeit, mit der Mantras rezitiert werden müssen.
  • Kapitel 13 befasst sich mit der Konstruktion, Reinigung und Herstellung von Yantras und den Materialien, aus denen ein solches hergestellt sein kann, wie Gold, Silber oder Kupfer, Kristall usw.. Die Devata können nicht ohne Yantra verehrt werden. Die Zusammenstellung zitiert aus dem Urvhamnaya-Tantra, dass genau wie Mantras auch Yantras gereinigt werden müssen. Yantras müssen gebadet werden, um mit den fünf Gavyas gesalbt zu werden. Methoden zur Installation von Leben in Yantras und die zu erbringenden Opfer werden erläutert.
  • In Kapitel 14 enthält eine Beschreibung der Opfergaben (Upachara), die im Gottesdienst gemacht werden sollen, und der verschiedenen Düfte, Blumen, Lebensmittel und Lichter.
  • Das Kapitel 15 beginnt mit einem Zitat aus dem Kulachudamani-Tantra. Es geht auf die Kula-Bäume ein. Dann werden die großen Pithas der Shakti beschrieben, wobei der Text aus dem Gandharva Tantra und aus dem Yoginihridaya Tantra zitiert. Es wird das Füttern von Schakalen und die Mantras beschrieben, die beim Füttern verwendet werden sollen, wobei die Zusammenstellung Werke einschließlich des Visvasara zitiert.
  • In Kapitel 16 zählt die Ergebnisse auf, die beim Rezitieren von Mantras und dergleichen zu erwarten sind, und auch die verschiedenen zu vermeidenden Fehler sowie Rezepte zu deren Vermeidung.
  • Das 17. Kapitel beschreibt die im Gottesdienst zu verwendenden Pavillons und Kundas (Feuerherde) mitsamt der Formen und Abmessungen.
  • Ullasa 18, erweitert ebensolches um Homa, wobei es solche Kundas und die Riten verwendet, sowie verschiedene durchzuführende Nyasas.

Literatur

Weblinks