Savitri

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Om Savitre namah – hraim
Savitri (Skt. savitṛ Belebender; strahlend) war eine vedische Gottheit mit solarem Charakter, die später im Sonnengott Surya aufging(Rigveda 3.62.10). Im Rigveda sind ihr 11 Hynen gewidmet[1]. Im Im späteren Hinduismus wird Savitri als der nächtliche Aspekt der Sonne betrachtet.

Daneben steht Savitri für die bedeutendste an den Sonnengott Savitri gerichtete vedische Hymne, das Gayatri Mantra.

Savitri auch auch der Name eines Sohns von Aditi. Er wird in der Maitrayani Upanishad und in der Brihadaranyaka Upanishad erwähnt[2] und als goldfarben und goldäugig und mit einem goldenen Glanz beschrieben, der bis zum Himmel reicht. Er hält die goldenen Arme in die Höhe. Vor seinen goldenen Wagen sind zwei bräunliche Pferden mit weißen Fesseln angespannt.

Savitri ist auch ein Beiname von Brahmas Frau Satarupa('mit 100 Formen'), die hier als Verkörperung der Hymne bzw. des Mantras steht. Als Brajhma das Universum schuf, formte er eine Göttin namens Shatarupa (śata-rūpā, sie von 100 schönen Formen bzw. eine, die 100 Formen annehmen kann).
Nach dem Matsya Purana hatte Shatarupa noch andere Namen wie Sandhya oder Brahmi.
Nach dem Brahma Purana war Shatarupa die erste Frau, die Brahma zusammen mit Swayambhu Manu erschuf, von dem die Menschen(Manusya abstammen.

Savitri und Satyavan

Savitri und Satyavan sind Zentralfiguren einer Legende[3] aus dem dritten Buch des Mahabharata. Savitr ist hier die Tochter des Königs Ashvapati und die Geliebte von Satyavan.

Die Legende von Satyavan und Savitri wird im Mahabharata erzählt als Gleichnis von der ehelichen Liebe, die den Tod besiegt.
Satyavan ist die Seele, die die göttliche Wahrheit des Seins, herabgestiegen in die Gewalt von Tod und Unwissenheit, in sich trägt. Savitri ist das göttliche Wort, die Tochter der Sonne, die Gottheit der Höchsten Wahrheit, die herabkommt und geboren wurde für das Heil.(Sri Aurobindo)

Referenzen

Literatur