Samkhya-Karika

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Das Wort Samkhya erscheint erst in der jüngeren Upanishaden - Literatur wie der Svetasvatara-, Cûlikâ-, Garbha- und der Muktika - Upanisad, und dann häufiger im Mahabharata.

Die Samkhya-Karika (Sanskrit: Sāṁkhyakārikā) ist der älteste erhaltene Text der indischen Samkhya Schule, der auch in einer chinesischen Übersetzung von Paramartha (569 CE.) vorliegt. Sie hatte ursprünglich ca. 70 Verse. Als Author gilt Ishvara Krishna (Iśvarakṛṣṇa, 350 CE), der sich im Text als Schüler des Weisen Kapila bezeichnet.

Der Text behandelt die Mittel des Wissens (Pramana), die Gunas, die Prakriti und den Purusha. Er erläutert die Entstehung des Buddhi (Intelligenz), des ahamkara (mentales Ich), des Manas (Verstand), der 5 Buddhindriyas (Sinnesorgane), der 5 Karmendriyas (Handlungsorgane), der 5 Tanmantras (subtile Elemente), der 5 Mahabhutas (grobe Elemente). Danach erläutert er den Prozess des Wissens.

Nach Vers 22 der Karika ist Mahat (das große Prinzip, der Intellekt) die erste Evolution der Prakriti.

Die Verse 60 to 69 behandeln die Themen Verstehen, Bewusstsein und Freiheit.

Der erste Kommentar Samkhya Karika Bhasya zur Sāṁkhyakārikā wurde von Shankaras Guru Gaudapada geschrieben. Weitere diesbezügliche Texte sind Matharavrtti, das Samkhya tattva kaumudi (9tes jh.), das Jayamangala und das Yuktidipika.


Literatur

Weblinks