Max Müller

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Portrait von Friedrich Max Müller

Friedrich Max Müller (* 1823 in Dessau; † 1900 in Oxford) war ein Sohn des Dichters Wilhelm Müller. Er besuchte die leipziger Nikolaischule und anschließend die dortige Universität, wo er Philologie und Philosophie studierte und sich auch mit Arabisch und Sanskrit beschäftigte.

In Leipzig veröffentlichte er 1844 eine Übersetzung des Hitopadeca. Er ging nach Berlin und studierte dort zusammen mit Paul de Lagarde Persisch. 1845 zog er nach Paris und im Jahr darauf nach England um.

Hier veröffentlichte er im Auftrag der Englischen Ostindien-Companie den Rigveda mit einem ausführlichen Kommentar des Sāyaṇa (6 Bände, London 1849–1874[1]) und daneben 1877 auch eine Ausgabe ohne Kommentar und 1869 den ersten Band einer Übersetzung der Rig-Veda-Sanhità.

Unter seiner Leitung erschienen auch die '50 Bände der Sacred Books of the East, einer Buchreihe von englischen Übersetzungen asiatischer religiöser Schriften.

Literatur

Referenzen

  1. Friedrich Max Müller, The Hymns of the Rigveda, with Sayana's commentary, London, 1849–75, 6 vols., 2nd ed. 4 vols., Oxford, 1890–92

Weblinks