Mantreshvaras

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Die Mantreshvaras folgen im kashmirischen Shivaismus auf die acht Vidyeśvaras.

Bei Somananda ist zu lesen : 31.kriyāśaktisamābhogāt kadācit sthūlavedanāt vidyātvavidyeśānatvamantramantreśvarātmatām

Dies bezieht sich auf die 36 Tattvas. Auf dieser Ebene besteht noch eine leichte Obekt-Subjekt-Unterscheidung als Ich bin das mit leichter Betonung der Ichheit. Dies ist die Ebene der Mantramaheśvaras(s.a. Pandit 1997:73–74). Das Pratyabhijnahrdayam sagt im Sutra 1: Der fünfte Wahrnehmende wird Mantreśvara genannt, die Gottheit der Mantras.

Es gibt im kashmirischen Shivaismus sieben Macht haltende wahrnehmende Wesen, jedes in der Art, die ihm zu eigen ist (śaktimantah)[1].

  1. Śiva
  2. die Mantramaheśvaras (ein kashmirischer Name von Sadashiva)
  3. die Mantreśvaras
  4. die Mantras
  5. diejenigen, die durch Einsicht (vijñānākalāh) ausgelöscht wurden
  6. jene durch Dissolution(Pralayākalāh) ausgelöschten
  7. die im Universum der Materie (māyā) verkörpert sind (sakalāh).

Darunter ist aufsteigend auch die Natur des Vidyā, die Vidyeśvaras, die Mantras und darüber die Mantreśvaras(s.o.).

Abhinavagupta zählt die Erreichungsgrade auf, die von denjenigen erreicht werden, welche die Existenz als eine übermächtige Einheit in einer höheren Dimension der Realität genießen wollen. Er spielt auf die Erreichung an, die die Zinne für das Sākhya-System ist, kaivalya, und dann auf die höheren Zustände, die Pralayākala und Vijñānākala genannt werden.
Letztere sind frei von Karma und existieren in Dimensionen (bhuvanas) über dem kalā-tattva, aber noch innerhalb der Māyā. Letztere sind frei von sowohl Karma als auch māyā, und sie existieren unterhalb des reinen Universums, wo alles als Phase des göttlichen Bewusstseins Shivas existiert.

Mantras sind in ihrem ursprünglichen Zustand Bewusstseinsentitäten des reinen Universums auf der Ebene reinen Wissens (śuddhavidyā), während Mantreśvaras und Mantra-maheśvaras höhere Phasen sind, die diesbezüglich auf den Īśvara und Sadāśiva - Ebene des reinen Universums(der Mahamaya) existieren.[4]

Literatur