Manomayakaya

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Das Samaññaphala - Sutta('Früchte des kontemplativen Lebens') des Digha-Nikaya erwähnt die Fähigkeit, einen geistgeschaffenen Körper (manomāyakāya) als Frucht eines kontemplativen Lebens zu schaffen.

Das Patisambhidamagga und das Visuddhimagga sehen diesen Körper als vergleichbar mit dem des Gautama Buddha.

Arhats können damit himmlische Bereiche bereisen, indem sie die Kontinuität des Geistesstroms (citta-santāna) verwenden. Er wird auch dazu benutzt, das Vermehrungswunder des Buddha im Divyavadana[1] zu erklären, in dem der Buddha einen Emanationskörper ('nirmita') in zahllose andere Körper vervielfacht, die den Himmel erfüllen.
Ein Buddha oder ein anderes verwirklichtes Wesen hat die Fähigkeit, viele solcher 'nirmitas' gleichzeitig mit einer unbegrenzten Vielfalt von Formen in den verschiedenen Welten zu projezieren.

Ein ähnliches Konzept ist 'Tulpa' als übernatürliche Fähigkeit der Emanation oder Manifestation durch reine Willenskraft, das aus dem tibetischen sprul-pa (Tib. སྤྲུལ་པ་, Wylie: sprulpa) abgeleitet wurde.

Mahayana

Vasubandhu definierte 'nirmita' in seinem Abhidharmakośa als eine Siddhi(Pali: iddhi, Skt: ṛddhi), die durch buddhistische Disziplin, konzentrierte Disziplin (samadhi) und Weisheit erlangt wird.

Asanga's Bodhisattvabhūmi sieht nirmāṇa als magische Illusion und grundsätzlich als etwas ohne materielle Basis

Die Madhyamaka - Schule sieht alle Wirklichkeit als leer von Essenz und als Form von nirmita oder magischer Illusion.

Literatur


Referenzen