Ksitigarbha Bodhisattva Pūrvapraṇidhāna Sūtra

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Das Ksitigarbha Bodhisattva Pūrvapraṇidhāna Sūtra ist ein Mahāyāna-Sūtra über den Bodhisattva Kṣitigarbha. Es gehört zu den populäreren Sūtras im chinesischen Buddhismus und enthält die längere Form seines Namens übersetzt als Sutra der grundlegenden Gelübde des Bodhisattva Kṣitigarbha.

Herkunft

Die Kṣitigarbhasūtra wurde angeblich erstmals im 7. Jahrhundert während der Tang-Dynastie vom Tripiṭaka-Meister Śikṣānanda, einem Mönch aus Khotan, aus dem Sanskrit ins Chinesische übersetzt. Einige Gelehrte vermuteten allerdings, dass dieser Text, anstatt übersetzt zu werden, in China entstanden sein könnte, da keine Sanskrit-Manuskripte dieses Textes gefunden wurden (Buswell 1990, S. 178). Evtl. steht es auch im Zusammenhang mit einem Mahasamnipata Ksitigarbha Dasacakra Sutra bzw. einer ārya-kṣitigarbha-aṣṭottaraśataka-nāma-dhāraṇī-mantra-sahita(shèng dì zàng yī bǎi bā míng tuó luó ní zhēn yán).

Inhalt

Die insgesamt dreizehn Kapitel des Kṣitigarbha-Sūtra sind in drei Abschnitte unterteilt.

Die Lehre wird in Form eines Dialogs zwischen dem Buddha und Kṣitigarbha präsentiert. Es findet im Trāyastriṃśa - Himmel auf dem Gipfel des Berges Meru vor einer großen Menge von Lebewesen statt.

Das Sutra enthält Geschichten von Kṣitigarbhas Fähigkeit, Wesen aus den Höllen zu befreien und Anweisungen zum Umgang mit Sterbenden und Toten. Es Sutra beschreibt, wie Kṣitigarbha ein Bodhisattva wurde, indem er große Gelübde ablegte, andere Lebewesen zu erretten.

Das Sutra erläutert ausführlich die Vergeltungen von ungesundem Karma, Beschreibungen der buddhistischen Höllen und der Vorteile von gutem sowohl großem als auch kleinem Verdienst.

Literatur

Weblinks