Kotodama

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Das Wort Kotodama (Kototama; jap. 言霊, Wortseele) bezeichnet in der japanischen Sprache Wörter, denen eine sprachmagische Wirkung zugeschrieben wird.

Im japanischen Altertum tauchen wortmagische Beschwörungen in der shintōistischen Praxis, in den Norito, wie auch in Kotodama-Liedern der japanischen Annalen oder etwa des Man’yōshū auf.

Der Gedanke wurde von der religiösen Bewegung Ōmoto wieder aufgenommen, die unter dem Begriff kototama eine eigene Silbenmagie einer 50-Laute-Tafel entwickelte.

Ueshiba Morihei, der Begründer des Aikidō, etablierte als Anhänger von Onisaburō Deguchi dieses kototama - Konzept im von ihm begründeten Aikido - Kampfsport.
Es entstand daneben eine Kotodama-Inochi-Medizin, die auf Kōji Ogasawara zurückgeht und von Thomas Duckworth in Amerika bekannt gemacht wurde.

Kotodama werden im Reiki mit Jumon-Vokalen und Symbolen(Shirushi) kombiniert(chi-yo-ku.re.i; Choku-rei).

Literatur

Weblinks