Insel

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Eine Insel ist grundsätzlich eine von einem See oder Meer umgebene Landmasse. Aus psychologischer Sicht kann sie einen Fluchtort beinhalten. In der esoterischen Symbolik und in der Mythologie hat sie eine mehrfache Bedeutung.

Der auch anderweitig bekannte vom Meer umgebene Berg Meru symbolisiert verschiedene Bewusstseinszustände bis in das Göttliche. Das gewöhnliche Meer symbolisiert die samsarischen Kräfte des Vitalen. So kann die Insel ein Symbol für das sich entwickelnde Ich-Bewusstsein sein, das aus den Wassern des Unbewussten auftaucht, aber immer wieder der Gefahr ausgesetzt ist, um von den umgebenden Fluten des Unbewussten zurückerobert zu werden, sofern es sich um samsarische Wasser handelt.

Ramayana

Lanka('strahlende Insel') ~ der transformierte Körper .

Tantra

Aus dem Tantra sind verschiedene Juweleninseln bekannt(Mahanirvana-Tantra).
Die Tara - Puja liefert eine Beschreibung ihres Meditationsbildes als in der Mitte einer Insel in einem Juwelen-Pavillion auf einem Löwenthron sitzend(Todala Tantra, Patala 4).

Jainismus

Nach der Kosmologie der Jinas leben die Menschen in Jambūdvīpa(Insel des Rosenapfelbaums) im Zentrum von Madhyaloka, dem mittleren Teil des Universums. Das Madhyaloka besteht aus Inseln, die von einem Ozean umgeben sind.

Der den Meru unmittelbar umgebende Kontinent ist die „Rosenapfelbaum-Insel", die in neun Regionen zerfällt, von denen Indien die schönste ist. Es folgt die Feigenbaum-Insel etc..[3]

Buddhismus

Nach den vier Weltengegenden von diesem Berge ab liegen, vom Meer umgeben, vier große Inseln : Dibas (Dwipas bei den Hindus), welche von Menschen bewohnt werden[2]. Die östliche Insel heißt Pioppavideha und ist gestaltet wie der Mond in seinen Vierteln. Die westliche Insel ist von gleicher Größe, heißt Amarogoga und ist gestaltet wie der volle Mond. Die nördliche Diba heißt Untschegru, ist viereckig und größer als die vorigen. Das südliche Eiland ist Zabu(Zapu=dipa; Dschambu dwipa), hat die Gestalt eines Trapetiums und ist die größte von allen. Die Namen der Inseln rühren von vier heiligen Bäumen her, welche auf den Inseln stehen und als Sinnbilder des Lebens auf denselben betrachtet werden. Um die vier Inseln herum liegen 2000 kleinere, von denen immer 500 zu einer großen gehören, welche wie sie selbst gestaltet sind...

Griechen

Kreta ist die in der griechischen Mythologie am meisten besuchte Insel, wo auch Zeus geboren wurde, und wo der Minotaurus, ein Mischwesen aus Mensch und Stier, hauste, den Theseus tötete.
Herakles brachte den tobenden Stier des Poseidon von Kreta auf seinem Rücken reitend durch das Meer nach Argos zurück.

Die 'Glücklichen Inseln' (griech. makáron nesoi, lat. insulae fortunatae) wurden im westlichen Okeanos lokalisiert und mit dem Elysium gleichgesetzt, in das bestimmte Verstorbene nach dem Tode eingehen durften.
Kronos wurde letztendlich auf die Insel der Seligen verbannt.
Apollon wurde auf der schwimmenden Insel Delos geboren.
Odysseus wird auf seiner Reise unter anderem auf die Insel der gefangen haltenden Nymphe Kalypso und auf die Insel der Zauberin Circe verschlagen.

China

Auch das traditionelle Chinas kannte ähnliche Inseln der Seligen, auf denen die 'acht Unsterblichen' ein paradiesisches Leben führen.

Ägypten

Der Gott Atum entstieg hier mit Hilfe magischer Kräfte dem unendlichen Urgewässer und schuf den Urhügel als Sitz.

Literatur

Weblinks