Hinduismus

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Die Bezeichnung Hinduismus ist eigentlich erst im vorletzten Jahrhundert entstanden als Sammelbezeichnung für die Anhänger religiöser Richtungen auf dem indischen Subkontinent, die nicht Muslime, Christen, Juden, Buddhisten oder Jainas waren.
Mit dem Aufkommen des Hindutva, das die Ausrichtung Indiens nach hinduistischen Regeln anstrebte, entwickelte der Hinduismus sogar Ansätze einer Ideologisierung. Die indische Verfassung definiert den Hinduismus allerdings so, dass er auch Jainismus, Buddhismus und Sikhismus umfasst.

Der Hinduismus beinhaltet aber neben Shivaismus, Vaishnavismus und Śrauta viele weitere kleine Traditionen und Yogaschulen.

Die umfangreiche hinduistische Philosophie geht bis auf die Upanishaden und die Veden zurück.
Der neuere Hinduismus hat Philosophen wie Tagore und Sri Aurobindo hervorgebracht.

Es existieren 6 Schulen der orthodoxen hinduistischen Philosophie und fünf heterodoxe Schulen, wbei es auch andere Einteilungen gibt.


Geschichte

Die älteste vedische Schrift, der Rigveda, beschreibt Lord Vishnu im Vishnu Sooktham (I.22.20 : Tadh VishNO: Paramam padham sadhA pasyanthi Sooraya:dhivIva chakshurAtatam[1]) als die höchste Gottheit.
Seit Adi Shankara trat Sri Krishna in den Vordergrund und leider weiterhin auch das Varna-Kastensystem.

Die vier Puruṣārtha(Chaturvidha Purushartha)[2] d.h. Dharma, Artha, Kāma und Moksha bilden daher das Lebensziel eines Hindus.

Literatur

Der Hinduismus verfügt aufgrund seiner langen Geschichte über eine umfangreiche Literatur.

Referenzen

Weblinks