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Fünf Ursprüngliche Übertragungen

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Die Fünf Ursprünglichen Übertragungen(Snga 'gyur lnga ; 5 frühe Übersetzungen) sind die fünf ersten Semde - Übersetzungen des Übersetzers und späteren Dzogchen-Meisters Vairotsana, die zur Wurzel der Dzogchen-Praxis als Hauptpraxis der tibetischen Nyingma-Schule zählen.
Diese Texte gehören zu den 18 großen Schriften (lung chen po bco brgyad[1]) der Geistes-Serie aus dem Band KA des Nyingma Gyübum. Sie beinhalten die Texte byang chub sems bsgom pa, byang chub sems rig pa khu byug, byang chub sems rtsal chen sprugs pa, byang chub sems khyung chen und byang chub sems mi nub pa'i rgyal mtshan.

Viarotsana

Vairotsana (oder Berotsana ,tib. བཻ་རོ་ཙ་ན་, Wyl. bai ro tsa na) bzw. Vairochana (Tib. བཻ་རོ་ཅ་ན་, Wyl. bai ro ca na; 8-9 Jh.) gilt als der größte der tibetischen Lotsawas. Sein Lehrer war Shri Singha, von dem er die Lehren und Ermächtigungen des sem dé, des long dé und des mengak dé' erhielt.
Zusammen mit Padmasambhava und Vimalamitra brachte er die Dzogchen - Lehren nach Tibet.

Vairotsana enthüllt hier eine Lehre, die zugleich einfach und tiefgründig ist, nämlich dass alles Dasein ursprünglich perfekt ist, so wie es ist.

Diese frühen, grundlegenden Dzogchen-Texte wurden im 8. Jahrhundert auf weißer Seide nach Tibet geschmuggelt. Sie wurden mit Ziegenmilch-Tinte geschrieben, die nur unter Hitzeeinwirkung sichtbar wurde.

Ein anderes Werk von Vairotsana war Der Kuckuck des Gewahrseins(rig pa'i khu byug ; rig pa khu byug[2]), der an Samantabhadra gerichtet ist.

Literatur

Referenzen

Weblinks