Daodejing

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Lao Tzu‎

Das Tao Te Ching, Daodejing, oder Dao De Jing ist ein Weisheitstext mit 81 Lehrsprüchen, der dem legendären Weisen Lǎozǐ (Laotse, Lao tzu) zugeschrieben wird. Er stellt einen Bezug zwischen allen Dingen und dem Tao her und wurde zu einen Eckpfeiler der taoistischen Philosophie.
Bedingt durch die Eigenart der chinesischen Schriftzeichen gibt es Probleme bei der sinngemäßen Übersetzung [1], und es gibt über 40 Übersetzungen in europäische Sprachen [2].

Richard Wilhelms Übersetzung wurde ein Standard, der allerdings einiges vereinfacht :

  • Vers 2 : Der Sinn, der sich aussprechen läßt, ist nicht der ewige Sinn.

Der Name, der sich nennen läßt, ist nicht der ewige Name.
Nichtsein nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
Sein nenne ich die Mutter der Einzelwesen.

  • Vers 5 : Himmel und Erde sind nicht gütig. Ihnen sind die Menschen wie stroherne Opferhunde.

Der Berufene ist nicht gütig. Ihm sind die Menschen wie stroherne Opferhunde.

  • Vers 51 : Das TAO erzeugt - Das TE(Leben) nährt

Inhalt

Die Metaphysik des Tao Te King baut auf einer nicht fixierbaren Intuition auf, die Laotse, um einen Namen zu haben, mit dem Worte Tao (auch : Dau) kennzeichnet. Laotze verknüpft das Handeln mit dem Sinn des Tao und dem Weg zur Einheit mit jenem.

Das Tao Te King handelt über den Weg dahin und die daraus erfolgenden Regeln für das praktische Leben inclusive des Erreichens der höchsten Leere.

Literatur

Referenzen

Weblinks