Chons

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Khonsu

Chons (Ḫnsw, durchwandern, durchziehen), auch Chonsu, Khensu, Khons, Chons oder Khonshu, ist der Mondgott in Theben. Er gilt als Sohn von Amon und Mut und daher als Kindgott der "thebanischen Triade".

Später wird er auch als Heilgott, der die bösen Geister vertreibt, verehrt.

Chons wird als Mensch mit einem Falkenkopf und einer Mondscheibe darüber dargestellt. In Griechenland wurde er oft fälschlicherweise mit Herakles gleichgesetzt.

Als Durchwandler des Himmels wird als Mumie mit Krummstab, Geißel und dem Was-Zepter, dem die Zeichen Djed („Dauer“) und Anch („Leben“) eingeschrieben sind, sowie mit der Mondscheibe, einer Mondsichel und einer Jugendlocke auf dem Kopf dargestellt.

Chons erhebt sich erst im Neuen Reich, wo er als der "Größte Gott der Großen Götter" beschrieben wird. Der Großteil des Baus des Tempelkomplexes in Karnak konzentrierte sich während der Ramessidenzeit auf Chons.


Khonsu Tempel in Karnak

Literatur

  • The Oxford Guide: Essential Guide to Egyptian Mythology", Edited by Donald B. Redford, S. 186–187, Berkley, 2003, ISBN 0-425-19096-X

Weblinks