Blavatsky

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H. P. Blavatsky

Helena Petrovna Blavatsky (* 12. August 1831 in Dnepropetrovsk in der Ukraine geboren als Helena Petrovna von Hahn-Rottenstein, † 1891 in London) war die Tochter des Oberst Peter Alexejevich von Hahn und der Schriftstellerin Helena Andrejevna[1].
Ihrer Schwester Vera wurde 1834 geboren. Ihre Mutter verstarb 1842 nach längerer Krankheit mit 29 Jahren, als Helena elf war. Ihre Großeltern mütterlicherseits, die Fadejews, nahmen sich ihrer Erziehung in Tiflis und Saratow an.

Schon in ihrer Jugend interessierte Helena Blavatsky sich für westliche Esoterik. Ihr Interesse für Esoterik wurde durch die umfangreiche Bibliothek ihres Urgroßvaters, eines Freimaurers mit rosenkreuzerischer Ausrichtung, geweckt, die sie ausgiebig studierte.

1849 heiratete sie mit 17 den viel älteren Nikifor Vladimirovich Blavatsky, den Vizegoverneur der Provinz Erivan, den sie wieder verließ und dann nach Ägypten floh.

Meister Morya

Esoterik

Während einer Weltreise will Helena Blavatsky den Meistern der alten Weisheit begegnet sein, die ihr zu einem tieferen Verständnis der Synthese der Religionen verhalfen.

1851 will sie das erste Mal ihrem Meister Morya in London begegnet sein, den später auch Alice Bailey erwähnt.

1868 reiste sie mit Meister Morya nach Indien und von dort nach Tibet[2], wo sie sich nach eigenen Angaben 7 Jahre aufhielt. Vorher waren ihre Einwanderungsversuche nach Tibet mit Ziel Shigatse gescheitert.

Zu Beginn der 1870er Jahre war Frau Blavatsky an der Spiritualistenbewegung beteiligt. Sie verteidigte zwar die Existenz von Spiritualisten, widersprach aber Auffassung, dass die kontaktierten Wesen die Geister von Toten seien. 1873 zog sie in die Vereinigten Staaten und befreundete sich mit Henry Steel Olcott und machte als geistiges Medium die Öffentlichkeit auf sich aufmerksam. Zu den Aufmerksamkeiten zählten auch die öffentlichen Anschuldigungen gegen Betrug.
Helena Blavatsky trat in Ägypten, Russland und in den USA als spiritistisches Medium auf und begründete 1875 mit Henry Steel Olcott die Theosophische Gesellschaft.

The Theosophist

Bücher

Ihre Bücher Isis Unveiled (1877, deutsch: Isis entschleiert), The Secret Doctrine (1888, deutsch: Die Geheimlehre), der Schlüssel zur Theosophie und Die Stimme der Stille prägten die Theosophische Gesellschaft und wurden zu Standardwerken für Hermetiker.

1885 verliess sie Indien aus gesundheitlichen Gründen und ließ sich im italienischen Neapel nieder. Sie lebte von einer kleinen Rente der Theosophic Society und arbeitete an ihrem nächsten Buch The Secret Doctrine. Sie zog dann nach Würzburg in Bayern, wo sie von der schwedischen Theosophin und Gräfin Konstanz Wachtmeister besucht wurde, die für den Rest ihres Lebens ihr ständiger Begleiter wurde.

1886 Blavatsky zog sie nach Anfeindungen nach Ostend in Belgien und 1887 weiter nach London. Dort veröffentlichte sie die Zeitschrift Lucifer und gründete sie die Blavatsky Lodge als Konkurrenz zur Loge von Sinnett, deren Mitglieder großenteils abwanderten.

Ihr Isis unveiled geriet allerdings bald in Kritik. Der amerikanische Okkultismus-Forscher William Emmette Coleman erhob 1885 nach dreijähriger Recherche in seiner okkulten Bibliothek schwere Vorwürfe, weil Blavatskys Hauptwerke 'Isis Unveiled', 'The Secret Doctrine' und 'The Voice of the Silence' zu großen Teilen aus Plagiaten bestünden. Coleman wies allein in Isis Unveiled 2.000 abgeschriebene Referenzstellen aus über 100 Titeln der okkultistischen Literatur besonders des 19. Jahrhunderts nach.

Blavatsky's Siegel

Werke

  1. Isis unveiled (Isis entschleiert [3]);(en PDF)
  2. The secret Doctrine [4][5]EPUB / txt
  3. Key to theosophy [6](en PDF )
  4. Voice of silence (Die Stimme der Stille [7])

s.a Blavatskyarchives

Literatur

  • Geheimlehre - Band 1
  • Geheimlehre - Band 2
  • Geheimlehre - Band 3
  • Isis entschleiert, Helena P Blavatsky , Aquamarin, 2003, ISBN-10: 3894272449 ISBN-13: 978-3894272449
  • Gertrud Engel (Übers.): Die Stimme der Stille und andere ausgewählte Bruchstücke aus dem Buche der Goldenen Lehren. Ring-Verlag, Düsseldorf 1935.
  • William Emmette Coleman: The Sources of Madame Blavatsky’s Writings. In: Vsevolod Sergyeevich Solovyoff: A Modern Priestess of Isis. Longmans, Green, & Co, London 1895, S. 353–366 ; James Webb: Das Zeitalter des Irrationalen. Politik, Kultur & Okkultismus im 20. Jahrhundert. Marix, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-86539-152-0, S. 276; Martin Brauen: Traumwelt Tibet: westliche Trugbilder. Verlag Paul Haupt Berne, Bern; Stuttgart; Wien 2000, ISBN 3-258-05639-0. S. 39–40.; Linus Hauser, Kritik der neomythischen Vernunft, Schöningh, Paderborn 2005, S. 329
Blavatskys Freimaurer - Patent

Referenzen

Weblinks