Banasura

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Banasura war ein 1000armiger Daitya - Asura und der älteste Sohn von Bali. Er war ein Verehrer Shivas und pflegte einen von Vishvakarman nach Anweisung Vishnus gegebenen Rasalingam zu verehren. Er benutzte seine tausend Arme, um den Mridanga zu spielen, als Shiva den Tandava-Tanz aufführte. Shiva gewährte ihm daher den Wunsch nach Unsterblichkeit. Nach tamilischen Erzählungen war es Brahma, der ihm Unsterblichkeit gewährte und den Wunsch, daß ihn nur eine Frau töten könne[1].

Ramayana

Ein Baana wird im Kapitel 1-70-23 erwähnt : Von diesem brillantesten und mutigsten Vikukshi trat Bana als Sohn hervor, und der hoch glänzende Anaranya ist der Sohn von Baana... [1-70-23]

Sri Krishna besiegt Banasura in einem Kampf mit dem Bogen.

Mahabharata

Die Banas sind Nachfahren von König Banasura. Ihre Hauptstadt war Bayana in Bharatpur. Die Prinzessin von Bayana war Usha, die mit Anirudha verheiratet war. Aniruddha oder Anirudh (Sans.aniruddha: unkontrolliert, ungehemmt, ohne Hindernisse) war der Sohn von Pradyumna und ein Enkel von Krishna.
Später besetzten Virkvansi Jats und Sinsinwar Jats aus Bharatpur Bayana.

  • Das Shalya Parva(Buch IX Kapitel 44.62) erwähnt Bana zusammen mit Gaina-, Hasana- und Khadaga - Kriegern, die zu der Zeremonie kamen, um Kartikeya mit dem Status eines Generalissimus zu versehen.

Das Shalya Parva(Buch IX Kapitel 45) erwähnt, dass dann Balis Sohn Bana von großer Macht, der auf den Kraunca-Berg gelangte, mit dem himmlischen Heer kämpfte. Der große Generalissimus Skanda war von großer Intelligenz besessen und stürzte sich gegen diesen Feind der Götter. Aus Angst vor Kartikeya nahm er Zuflucht auf dem Kraunca-Berg.

  • Banas Tochter Ushas hatte von Aniruddha, dem Enkel Krishnas, geträumt. Chitralekha entführte Aniruddha mit übernatürlichen Kräften aus Krishnas Palast und brachte ihn zu Ushas, was zu einem Kampf zwischen Krishna und Banasura führte[2]. Shiva kam, um seinen Anhänger zu retten, wurde aber von Krishna eingeschläfert, der 'Jrimbhunastra' anrief[3]. Danach begann Krishna, Banasuras Arme bis auf zwei abzuschneiden[4]. Zwischenzeitlich kam Shiva wieder zu Bewusstsein und forderte Krishna auf, das Leben seines Anhängers zu verschonen. Auch Banasura entschuldigte sich bei Krishna und ihm wurde vergeben. Aniruddha war dann mit Ushas verheiratet.

Literatur

  • Tales of Krishna from Mahabharatha by Sura College of Competition, M. Padmanabhan, Meera Ravi Shankar, S.56 - 57
  • Mahabharata, by Ramanarayanadatta astri
  • Banasura: The Thousand-Armed Asura. Anu Kumar. Hachette India. ISBN 978-93-5009-537-9.

Referenzen

Weblinks