Anu

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Partikel

Anu ist im Samkhya der Name des ersten materiellen Partikels oberhalb der Prakriti.

DINGIR

Im Jainismus ist ein Skandha eine Kombination von Paramanus (Elementarteilchen).

Ein ähnliches Partikel ist das Paramanu des Vaisheshika.

Einige Abhidharma-Gruppen wie die Sarvastivadins hatten auch eine Atomtheorie. Im Gegensatz zur Vaisheshika-Schule sind Abhidharm-Atome (paramannu) jedoch nicht permanent sondern kurzlebig. Das Vaibhasika als Anhänger des Mahāvibhāṣa Śāstra hatte ein Atom als kleinste analysierbare Einheit der Materie (Rupa), und daher ist es ein 'begriffliches Atom' (Prajnapti-Paramanu), das einem real existierenden Ding entspricht.
Das Mahabhivasa lehrt: "Ein Atom (paramänu) ist das kleinste rüpa. Es kann nicht geschnitten, gebrochen, durchdrungen werden; es kann nicht aufgenommen, verlassen, geritten, betreten, geschlagen oder geschleppt werden. Es ist weder lang noch kurz, quadratisch oder rund, regelmäßig. Es ist nicht unregelmäßig, konvex oder konkav. Es hat keine kleineren Teile, es kann nicht zerlegt werden, man kann esn nicht sehen, hören, riechen, berühren. So wird gesagt, dass der Paramänu der feinste (sarva-süksma) aller Rupas ist. "

Nach Dharmakirti's Pramanavarttika sind Atome(paramanu) extrem kurzlebig und mit Qualitäten wie Farbe und räumlichem und temporärem Ort versehen,

Sumerer

Anu (Akkadisch: 𒀭𒀭 DAN, Anu‹m›; Sumerisch: 𒀭 AN, von 𒀭 an "Himmel") ist auch die erste bekannte Himmels - Vatergottheit.

In der sumerischen Religion war Anu der König der Götter, der Gott der Konstellationen und Dämonen sowie der höchste Regent des Himmels. Er selber wanderte in den höchsten himmlischen Regionen. Seine Attribute waren die göttliche Tiara-Krone und ein achtstrahliger Stern. Sein Begleiter und Wesir war der Gott Ilabrat.

Anus Gemahl ist in den ältesten sumerischen Texten die Göttin Uraš. In neueren Texten ist es dann Ki (sumer. : Erde) oder seine Tochter Inanna.

Akkadier

In akkadischen Texten ist es die Göttin Antu, deren Name eine weibliche Form von Anu ist. Anu taucht kurz im akkadischen Gilgamesch-Epos auf, in dem seine Tochter Ishtar (das ostsemitische Gegenstück zu Inanna) ihn dazu überredet, ihr den Stier des Himmels zu geben, damit sie ihn zum Angriff auf Gilgamesch schicken kann. Der Vorfall führt zum Tod von Enkidu.

In der akkadischen Tradition war Anu der Gatte der von Ki abgeleiteten Göttin Antum, mit der er die Kinder Anunnaki und Utukki hatte.

Anu ist den Menschen selten wohlgesonnen. Er entsendet die Dämonin Lamaštu (auch Lamaschtu, Labartu; sumer. dDIM-ME, dLU.GAM.ME, dLUGAL.ME), die ursprünglich als Tochter des Gottes Anu eine Himmelsgöttin war, und die Schicksalsgöttin Mamitu.

Nach der Sintflut des Atraḫasis-Epos übernahm Lamaštu seit ca. 2000–1600 v. Chr. in der Mesopotamien die Rolle einer Dämonin, die Krankheit und Tod verursachte, um in göttlichem Auftrag eine Überbevölkerung der Menschheit zu verhindern. Sie zählte zum Umkreis der „sieben bösen Dämonen“.

Auch die eine Hälfte der 14 Šebettu (akkadisch, die Sieben) - Dämonen sind Kinder des Anu. Sie helfen dem Pestgott Erra währtend sie in einer anderen Überlieferung den Mond umschlingen umschlingen und eine Mondfinsternis verursachen. Sie essen Menschenfleisch und trinken Blut. Sie werden als Thronträger der Totengöttin Ereškigal bezeichnet. In der babylonischen Astrologie werden die Šebettu mit den Plejaden identifiziert. Hingegen sind die guten Šebettu Söhne des Enmešarra, welche die bösen Dämonen bekämpfen.

Literatur

Siehe auch

Weblinks