Akulavira Tantra

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Das Akulavira Tantra ist ein dem Natha Matsyendranath zugeschriebener Text.

Es beginnt allerdings mit (1): Heil den Lotusfüssen von Shri Macchanda. Ich verbeuge mich vor Shri Minanatha, von der Glückseligkeit des Sahaja, befreit von der Befleckung der Maya, der Höchste, durch das Universum gestreut, in dem alle Adharas tief und still sind, von seinem eigenen Selbst geboren...

Da Matsyendranath sich wohl nicht vor sich selbst zu verbeugen lehrte, bestehen daran Zweifel, was bei diesen Texten nicht ungewöhnlich ist.

(2) Jetzt will ich dir den höchst wunderbar Aklulavira erklärten, das größte Geheimnis der Geheimnisse, das die Vielzahl von Siddhas in ihren realen Zuständen erschafft.

Durch die Gnade der Welten wurde dies durch Siddha Nath gesprochen. Einer, der danach strebt, sollte es sorgfältig verbergen, nach der Regel.

So wie jene im Ozean des Samsara versunkenen Wesen Zuflucht nehmen zu dem Großen, und so wie alle Flüsse in die Ozeane fließen, so sind im Aklulavira alle Dharmas aufgelöst.

Der Aklulavira wird also, wie im Natha Panta üblich, als allein Befreiung bringend angesehen, der weiter als Parampadam (der höchste Teil) und Sahajanandam (spontane Glückseligkeit) beschrieben wird. Er wird auch mit dem Guru identifiziert. Akula ist auch Shiva, der Zeuge, während Kula Shakti ist, das Bündel von Energien.

In Akulavira Vers 56 heisst es : Der Pfad des Kaula ist von zwei Typen : Der künstliche (kritaka) und der spontane (sahaja). Das Akulavira wird hier als Essenz des Samsara verstanden :

In den Versen 129-130 heisst es : Akulavira ist weder Dharma noch Adharma. Es ist sowohl frei von Aufrechterhaltung als auch von Auflösung, es ist weder gebunden noch das was bindet. Das Akulavira ist sehr tief und wunderbar, sowohl über dem Pinda und ohne Pinda. Es ist das Wesen des Samarasa.

Yajna (Brandopfer), selbst auferlegte Beschränkungen, Japa (Rezitation von Mantras), Archana (Anbetung), Homa und Sadhana, Mantra, Puja, Baden und Gelübde haben nichts mit Akulavira zu tun, das ohne Stützen (niralamba pada) ist, das Friedvolle(shanta), frei von Handlungen, Alles wissend, vollständig, sowohl frei von 'ist' und 'ist nicht', frei von Dualismus und Monismus, und es befindet sich im eigenen Körper.

Wenn das Gefühl von Samarasa existiert, ist er Shiva, ist er eindeutig der Deva, und er ist der Mond, die Sonne und Shankara. Er Vishakhya (Skanda), er ist Mayuraksha (Indra), und in ähnlicher Weise ist er Buddha. Sein Selbst ist Devi, sein Selbst ist der Deva. Er ist der Schüler, und er ist der Guru. Er ist der Akt der Meditation, er ist das Meditationsobjekt, er ist der Guru, der Herr von allen.[1].

Literatur

Referenzen

Weblinks