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Yoga-Vasishtha

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Das Yoga-Vasishtha (Sansk. yogavasiṣṭha) ist ein vedantisierter Nachfolgetext des Moksopaya(mokṣa-upāya: Mittel zur Befreiung) bzw. des Mokṣopāyaśāstra, welches hauptsächlich aus einem Dialg zwischen Vasiṣṭha and Rāma besteht, der mit kurzen erläuternden Geschichten und Anekdoten geschmückt ist.

Das Yoga-Vasishtha wird dem Weisen Valmiki zugeschrieben, der auch als Verfassser des späteren Ramayana gilt. Dessen weitere Namen sind Mahā-Rāmāyana, ārsha Rāmāyana, Vasiṣṭha Rāmāyana,Yogavasistha-Ramayana und Jnanavasistha.

Vasistha ruft Sabala die Kuh des Überflusses (Ramayana)

Es sind verschiedene Versionen des Werkes im Umlauf.

  1. Das Werk mit dem Namen Yogavasishta Ramayana wurde ca. 8. Jahrhundert n. Chr. verfasst. Der verlorene Originaltext soll laut Überlieferung 32000 Verse umfasst haben.
  2. Später wurde der Text durch Gauda Abhinanda zum Laghu-Yoga-Vasishtha gestrafft.
  3. Der Author einer dritten im Umlauf befindlichen stark gekürzten Version mit ca. 230 Versen, die als Yoga-Vasishtha-Sara bezeichnet wird, ist nicht bekannt.

Inhalt

Der Text schildert einen Dialog zwischen dem Helden Rama und seinem Lehrer Vasishtha, welcher bereits im Rigveda erwähnt wird. Der Weise Rama Tirtha bezeichnete es als das wunderbarste, das je unter der Sonne geschrieben wurde.

Das Yoga Vasistha ist in 7 Teile unterteilt[1]: Leidenschaftslosigkeit, die Qualifikationen des Suchenden, Schöpfung, Existenz, Auflösung und Befreiung.

Es fasst den spirituellen Prozess in sieben Bhoomikas zusammen:

  • Śubhecchā (Sehnsucht nach der Wahrheit): Der Yogi (oder sādhaka) unterscheidet zu Recht zwischen dauerhaftem und unbeständigem; pflegt Abneigung gegen weltliche Freuden; übernimmt die Herrschaft über seinen körperlichen und geistigen Organismus; er fühlt eine tiefe Sehnsucht frei zu sein von Samsara.
  • Vicāraṇa (rechte Anfrage): Der Yogi hat über das, was er oder sie gelesen und gehört hat, nachgedacht und hat es in seinem Leben verwirklicht.
  • Tanumānasa (Dämpfung oder Ausdünnung - der geistigen Aktivitäten): Der Geist verlässt die vielen, und bleibt fest auf dem Einen.
  • Sattvāpatti (Erreichen von Sattva, "Realität"): Der Yogi dieser Stufe wird Brahmavid ("Kenner des Brahman") genannt. In den bisherigen vier Stufen unterliegt der Yogi den sañcita, Prarabdha und Agami - Formen des Karma. Er hat Samprajñāta Samādhi (Kontemplation) praktiziert, in dem das Bewusstsein der Dualität nochexistiert.
  • Asaṃsakti (unbeeinflusst von irgendetwas): Der Yogi (jetzt ein Brahmavidvara) führt seine notwendigen Aufgaben ohne ein Gefühl der Beteiligung.
  • Padārtha abhāvana (sieht Brahman überall): Externe Dinge scheinen dem Yogi nicht zu existieren (jetzt ein Brahmavidvarīyas); im Grunde gibt es keine Nicht-Erkenntnis der Objekte, da die Trennung von Subjekt und Objekt aufgelöst ist; Aufgaben werden ohne ein Gefühl der Täterschaft durchgeführt; Sañcita und Āgamī - Karma sind jetzt zerstört; nur eine kleine Menge von Prārabdha - Karma verbleibt.
  • Turīya (dauernder samādhi): Der jetzt zum Brahmavidvariṣṭha aufgestiegene Yogi führt keine Aktivitäten durch, weder durch seinen Willen noch durch die Eingebungen anderer. Der Körper fällt etwa drei Tage nach dem Eintritt in diese Stufe ab.

Literatur

Referenzen

Siehe auch

Weblinks


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