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Titanomachie: Unterschied zwischen den Versionen

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Daher schuf Gaia eine große Sichel und rief die [[Titanen]]  zusammen, die sie von [[Uranos]] hatte, um sie zu überreden, den Vater zu töten. Kronos willigte ein, und sie gab ihm die Sichel, und er legte sich in einen Hinterhalt.
  
Als Uranos sich mit Gaia traf, griff Kronos ihn an und schnitt ihm mit der Sichel die Genitalien ab. Von dem Blut oder  dem Samen des Uranos wurden die [[Giganten]], die [[Erinnyen]] und die [[Meliaden]] gezeugt. <br>
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Als Uranos sich mit Gaia traf, griff Kronos ihn an und schnitt ihm mit der Sichel die Genitalien ab. Von dem Blut oder  dem Samen des Uranos wurden die [[Giganten]], die [[Erinnyen]] und die [[Meliaden]] gezeugt. Aus dem Zeugungsglied, das ins Meer fiel, erwuchs [[Aphrodite]].
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Zeus erschlug auf Rat von [[Gaia]] das Ungeheuer Kampe, das für [[Kronos]] den Tartaros bewachte. So befreite Zeus die dort eingesperrten hunderthändigen [[Hekatoncheiren]], die im Gegenzug den [[Olympische_Götter|olympischen Göttern]] halfen, indem sie große Steine auf die Titanen schleuderten.
  
* Dieser langjährige Kampf entspricht  der lunischen Phase der Stufe 14 des [[Universelle Lehre|universellen Pfades]].
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* Dieser langjährige Kampf entspricht  der lunischen Phase der Stufe 15 des [[Universelle Lehre|universellen Pfades]].
  
 
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==

Aktuelle Version vom 1. August 2020, 21:15 Uhr

Die Titanomachie (altgriech. Τιτανομαχία Titanomachía : Kampf der Titanen) ist ein elfjähriger Krieg zwischen den zwei Göttergeschlechtern der Titanen. Die alten Götter kämpfen geführt von Kronos lange vor der Entstehung der Menschheit vom Berg Othrys her mit Zeus und seinen anderen Geschwistern, den Kindern von Rhea und Kronos, die später vom Olymp aus herrschten. Die einzige überlieferte Erzählung ist die in der Theogonie des Dichters Hesiod.

Uranos, der Gatte der Gaia, erwarb deren Feindschaft, weil er die zu gemeinsamen Kindern gehörigen Hekatoncheiren und die Zyklopen in den Tartaros in die Erde zurückstieß, was Gaia große Schmerzen bereitete. Sie werden erst nach 10jährigem kampf von Zeus befreit. Dieser erhält von ihnen Blitz, Zündkeil und Donner für seinen Kampf gegen die Titanen.

Daher schuf Gaia eine große Sichel und rief die Titanen zusammen, die sie von Uranos hatte, um sie zu überreden, den Vater zu töten. Kronos willigte ein, und sie gab ihm die Sichel, und er legte sich in einen Hinterhalt.

Als Uranos sich mit Gaia traf, griff Kronos ihn an und schnitt ihm mit der Sichel die Genitalien ab. Von dem Blut oder dem Samen des Uranos wurden die Giganten, die Erinnyen und die Meliaden gezeugt. Aus dem Zeugungsglied, das ins Meer fiel, erwuchs Aphrodite.
Kronos bestieg nun den Thron des Uranos, sperrte aber auch die Hekatoncheiren, die Kyklopen und die neu geborenen Giganten in den Tartaros.

Gaia war wütend, dass Kronos seine Brüder und seinen Vater einsperrte, und sie prophezeite ihm, dass seine eigenen Kinder gegen seine Herrschaft ebenso rebellieren würden, so wie er gegen die seines Vaters rebellierte. Aus Angst vor dem prophezeiten Angriff verschlang Kronos alle Kinder, die Rhea ihm gebar. Diese schob ihm daher, als sie später ihren Sohn Zeus gebar, einen in eine Windel gewickelten Stein unter.

Der Krieg

Als Zeus herangewachsen war, schlich er sich bei Kronos ein und zwang ihn mittels eines von Metis erhaltenen Zaubertranks zuerst den Stein und dann alle verschluckten Kinder wieder herauszuwürgen.

Zeus führte nun seine Geschwister, die Götter Hades und Poseidon sowie die Göttinnen Hestia, Demeter und Hera, in einen langjährigen Kampf gegen Kronos und die Titanen. Auf der Seite von Kronos standen die Titanen Koios, Kreios, Hyperion, Iapetos, Atlas und Menoitios.

Der Titan Okeanos und die weiblichen Titanen Theia, Rhea, Themis, Mnemosyne, Phoibe und Tethys blieben neutral.

Vor der Titanomachie stärkte Zeus die Kyklopen und die Hekatoncherien mit Ambrosia, so daß sie wieder erstarkten. Zeus erschlug auf Rat von Gaia das Ungeheuer Kampe, das für Kronos den Tartaros bewachte. So befreite Zeus die dort eingesperrten hunderthändigen Hekatoncheiren, die im Gegenzug den olympischen Göttern halfen, indem sie große Steine auf die Titanen schleuderten.

Siehe auch

Weblinks