Samantabhadra

Samantabhadra Mandala

Samantabhadra (tib. kun tu bzang po : Alles was gut ist; chin. P'uhsien; jap. Fugen Enmei Bosatsu), auch Samantabhadra Bobhisattvu Sarvadharmasamatapratishthita und Vishvabhadra, ist einer der acht großen Bodhisattvas im Mahayana - Buddhismus. Er verkörpert die 'Weisheit der Wesensgleichheit' und die Güte.
Er wird im Lotus Sutra und im Avatamsaka Sutra bzw. im Gandavyuha-Sutra, wo er an höchster Stelle steht, auch als Bodhisattva der universellen Tugend und des Universellen Guten bezeichnet. Die Tantras 6 und 14 der Siebzehn Tantras des Nyingma Gyubum beschreiben Samantabhadra ebenfalls.

Im Nyingma- und in der Kagyü-Schule gilt Samantabhadra zusätzlich auch als Adibuddha wie Vairocana und Vajradhara.

Manchmal bildet er zusammen mit Manjushri zu den Seiten des Buddha Shakyamuni die sogenannte Shakyamuni-Dreiheit wie im Anuyoga.

Samantabhadras Vahana ist ein einköpfiger oder dreiköpfiger weisser Elefant. Seine Sambhogakaya - Form ist Vajradhara (tib.: rdo rje 'chang (Dorje Chang); Diamanthalter). Dessen dunkelblaue Konsortin ist Vajradhatu-Ishvari.

Eines seiner Mantren ist Om sammaya sat tvam. Om sammayas tvam.[1][2]

Die Sechsfache Ausdehnung Samantabhadras (Skt: samantabhadra-āvarta-ṣaṣṭa; tib.: ཀུན་ཏུ་བཟང་པོ་ཀློང་དྲུག, Wylie: kun tu bzang po klong drug) ist eines der Siebzehn Tantras des Dzogchen Upadesha.

Samantabhadra - Eimei Shan

Samantabhadri

Samantabadhri[3](tib. Kuntuzangpo) ist Samantabhadras Dharmakaya - Yab-Yum - Dakini - Gefährtin. Sie symbolisiert die höchste Leere des Geistes im Sinne der Prajñāpāramitā.

Ein ihr gewidmetes Tantra ist das Longsel Barwey - Tantra('Samantabhadri's Tantra der prallen Sonne der glänzenden Weite' ; Wylie: kun tu bzang mo klong gsal 'bar ma nyi ma'i rgyud).

Samantabhadri wird immer nackt dargestellt (wie ihr Gemahl), um die schmucklose Natur der Absoluten Wahrheit und die der Leerheit aller Phänomene zu demonstrieren.

Sie wird als "Urmutter Buddha" angesehen und ist der Dharmakaya - Dakini - Aspekt der drei Körper eines Buddha. Als solche stellt Samantabhadri stellt den Aspekt der Buddhaschaft dar, in dem Wahn(Verblendung) und begriffliches Denken nie entstanden. Damit ähnelt sie entfernt der hinduistischen Maheshvari.

Das Yab-Yum beider wird nicht nur als Mitleid-Weisheit sondern auch als Vereingung von Leerheit und Raum betrachtet.

Literatur

Samantabhadra - Samantabhadri
Fugen Enmei Jikoji (Samantabhadra)

Referenzen

Weblinks


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