Japa-Meditation

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Japa (Sans. japa, flüstern, murmeln; Pāḷi, das Murmeln japati =murmeln, flüstern) bedeutet das laute, leise oder gedankliche Wiederholen eines Mantras, Gebets, Gottesnamens bzw. von Texten heiliger Schriften. Japa wird im Hinduismus, im Sikhismus und im Mahayana praktiziert.

Ein gebräuchliches ritualistisches Hilfsmittel ist die rosenkranzähnliche Mala besonders bei halblauter Wiederholung.

Eine Variante dieser Meditation ist die Mantrameditation. Sie beinhaltet das bewusste gedankliche Wiederholen bestimmter Klänge oder Keimsilben(Bija) zur Erreichung eines meditativen Zustandes. Es existieren Varianten mit Konzentration und mit Kontemplation. Eine oft verwendete Praxis ist eine damit verbundene Verlagerung der Aufmerksamkeit auf bestimmte Chakren und Körperteile.

Diesbezüglich war im Hinduismus die Einweihung ( Mantra Upasana ) durch einen Guru üblich.

Literatur

  • Meditation und Mantras , Swami Vishnudevananda, Reith 1997, ISBN 3-930716-02-X
  • Sri Swami Chidanandaji Maharaj : Japa and mantra meditation

Weblinks