Dharmata: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Wort  '' Dharmata '' (Skt. dharmatā; Tib. ཆོས་ཉིད་, chönyi; Wyl. chos nyid) bezeichnet die Soheit oder wahre Natur der Wirklichkeit, die intrinsische Natur von Allem. Dharmata ist die nackte, bedingungslose Wahrheit oder die wahre letztendliche Natur der phänomenalen Existenz.
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Das Wort  '' Dharmata '' (Skt. dharmatā; Tib. ཆོས་ཉིད་, chönyi; Wyl. chos nyid) bezeichnet die Soheit oder wahre Natur der Wirklichkeit, die letzte intrinsische Natur von Allem. Dharmata ist auch die nackte bedingungslose Wahrheit der phänomenalen Existenz.
  
 
Vergleichbare [[Mahayana]] - Begriffe sind [[Tathata|Tathātā]] (Sanskrit, Pali; Tibetan: དེ་བཞིན་ཉིད་; Chinese: 真如; 'Soheit') und [[Dharmadhatu]].
 
Vergleichbare [[Mahayana]] - Begriffe sind [[Tathata|Tathātā]] (Sanskrit, Pali; Tibetan: དེ་བཞིན་ཉིད་; Chinese: 真如; 'Soheit') und [[Dharmadhatu]].

Version vom 13. Juni 2019, 14:30 Uhr

Das Wort Dharmata (Skt. dharmatā; Tib. ཆོས་ཉིད་, chönyi; Wyl. chos nyid) bezeichnet die Soheit oder wahre Natur der Wirklichkeit, die letzte intrinsische Natur von Allem. Dharmata ist auch die nackte bedingungslose Wahrheit der phänomenalen Existenz.

Vergleichbare Mahayana - Begriffe sind Tathātā (Sanskrit, Pali; Tibetan: དེ་བཞིན་ཉིད་; Chinese: 真如; 'Soheit') und Dharmadhatu.

Textquellen

In seinem Ursprung ist Sosein durch sich selbst mit erhabenen Attributen dotiert. Es manifestiert die höchste Weisheit, die auf der ganzen Welt scheint. Es hat das wahre Wissen und einen Geist, der einfach in seinem eigenen Wesen ruht. Es ist ewig, glückselig, sein eigenes Selbstsein und die reinste Einfachheit. Es ist belebend, unveränderlich, frei.
Weil es all diese Eigenschaften besitzt und von nichts benachteiligt ist, wird es sowohl als Mutterschoß des Tathagata als auch als Dharma - Körper des Tathagata bezeichnet.

  1. ohne Produktion (anutpāda),
  2. ohne Zerstörung (anirodha),
  3. ohne Unterbrechung (anuccheda),
  4. ohne Dauer (aśāśvata),
  5. ohne Einssein (anekārtha),
  6. ohne Vielheit (anānārtha),
  7. ohne zu kommen (anāgama),
  8. ohne zu gehen (anirgama) ”,
  9. ohne zu greifen (anupādāna),
  10. ohne Aufregung (āniñjya),
  11. ohne Anhang (asaṅga),
  12. ohne Unterstützung (anāsraya),
  13. nicht existent (asat), wie das nirvāṇa.

Wie könnte ein solches Dharmatā daher verschwinden (Antardhāna)?

  • In Chan - Geschichten wird Tathata oft am besten im scheinbar Banalem oder Sinnlosem enthüllt.

Literatur

  • Berry, Thomas (1996). Religions of India: Hinduism, Yoga, Buddhism. Columbia University Press. p. 170. ISBN 978-0-231-10781-5.

Referenzen

Siehe auch

Weblinks