Dattatreya: Unterschied zwischen den Versionen

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* Shivashakti über [//www.shivashakti.com/datta.htm Dattatreya]
 
* Shivashakti über [//www.shivashakti.com/datta.htm Dattatreya]
 
* [http://blessingsonthenet.com/indianculture/hindugod-hindugodess/articles/157/the--story--of-lord--dattatreya Stories of Datta]
 
* [http://blessingsonthenet.com/indianculture/hindugod-hindugodess/articles/157/the--story--of-lord--dattatreya Stories of Datta]
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* Hinduawakening : [https://forumforhinduawakening.org/dharma/blog/datta-jayanti/ Dattatreya]
 
* [http://www.mahendranath.org/pathlesspath/pathlesspath.html Natha Dattatreya]
 
* [http://www.mahendranath.org/pathlesspath/pathlesspath.html Natha Dattatreya]
  
 
[[Kategorie:Hinduismus]]
 
[[Kategorie:Hinduismus]]

Aktuelle Version vom 11. Juli 2019, 19:59 Uhr

Dattatreya

Dattatreya('der dreifach Begabte[1]) ist ein hinduistischer Yidam, der im Mahabharata and auch im Ramayana[2] als Inkarnation der Trimurti (Drinuti Avatar) gilt. Er soll der Guru von Subramanya (Murugan) gewesen sein, dem er die Avadhuta-Gita diktierte. Er soll auch das Tripura Rahasya an Parashurama gelehrt haben, eine Abhandlung über Advaita-Vedanta. Daneben gilt er als Author der Jivanmukta Gita. Seine Kennzeichen sind Pratibha, Sahaja and Samarasa(absolute Verwirklichung)

Darstellung

Das Agni Purana beschreibt Dattatreya als mit einem Kopf und 2 Händen. In Maharashtra wird Dattatreya allerdings mit drei Gesichtern der Trimurti und 6 Armen dargestellt.
In den Händen hält er eine Trommel(damaru), eine diskusähnliche Waffe (chakra), Muschelschale (sankh), einen Rosenkranz (japa mala), ein Wassergefäss (kamandala; Lebenskraft) und einen Dreizack (trisula). Diese Attribute gehören auch zu den Trimurti-Göttern.
Die auch Krishna begleitende Kuh('Go') ist die bekannte mit dem Erd-Element verbundene wunscherfüllende Kamadhenu(Symbol seiner transformierten Wunschnatur). Die Hunde symbolisieren die Treue seiner transformierten Vitalnatur zum Göttlichen. Sie werden manchmal auch als die 4 Veden interpretiert.
Der Audumbara-Baum ist der aus der Erde gewachsene Lebensbaum(der Chakras). Die Berge im Hintergrund symbolisieren seine Verbundenheit mit dem Göttlichen. Manchmal ist im Hintergrund auch ein strömender Wasserfall zu sehen(Shabda), der den Fluss mit seinen Lotussen nährt.

Mythologie

In der indischen Mythologie ist Dattatreya der Sohn von Atri und der schönen und edlen Anasuya('frei von Neid und Eifersucht'). Das Markandeya Purana 40, 15-41 erzählt seine Herkunft in Kapitel 15 und 16 . Die Darsanopanisad erwähnt ihn in 1, 1-4, das Skanda Purana im Brahma Kanda 1.36.33-206.

Das Padma Purana (2.103.110-113) nennt ihn Der Beste der meditierenden Heiligen, ohne einen heiligen Faden.

Sandilyopanisad 3, 9-15 meditiert über den ewigen Gott der Götter, Dattatreya, der beabsichtigt, die Illusion zu enträtseln, die die spirituelle Seele (atman) umlagert. 9-15)

Im Dattatreya Purana ist Anagha Lakshmi seine Gefährtin.

Das Garuda Purana, das Brahma Purana und die Sattvata Samhita des Pancaratra sehen ihn als Inkarnation von Vishnu.

Das Bhagavata Purana erwähnt ihn mehrfach im Kapitel 11 und in 1.13.11. Es führt Sri Dattatreya als sechsten unter den 24 Vishnu-Inkarnationen auf. In 11, 7-9 erzählt Krishna die Geschichte von Sri Dattatreya und seinen 24 Gurus. Sri Dattatreya erklärt, er habe Erleuchtung durch Beobachtung der umgebenden Welt erlangt, wo er 24 Gurus fand.
Das Harivamsa-parva(41, 104-199) erwähnt ihn ebenfalls.
In der Uddhava-Gita beschreibt Krishna die 24 Gurus von Avadhuta Dattatreya als Erde, Wasser, Luft, Feuer, Himmel, Mond, Sonne, Taube, Python, Ozean, Motte, Honigsammler, Biene, Elefant, Reh, Fisch, Tänzerin, Rabe, Kind, Mädchen, Schlange, Pfeilmacher, Spinne und Käfer[3].

Die Dattatreya Upanishad erklärt Dattatreya's Identität mit Vishnu und endet mit seiner Identifizierung mit Shiva und dem Mantra Om Namah Shivaya. Zum Schluss wird Mahesvara mit Dattatreya als Avatar von Shiva gleichgestellt.

Im Adinath Sampradaya der Nathas gilt er seit dem 18. Jahrhundert als Inkarnation von Shiva und als Adi-Guru.

Allegorie

Aus allegorischer Sicht bedeutet Dattatreya's Geburt als Sohn des Weisen Atri und seiner schönen Frau Anasuya die sog. Geburt des göttlichen Kindes(Jivatma) , d.h. der Beginn der Samadhistufe oder Stufe 15 des universellen Pfades. Dattatreya hat sehr viele Anhänger und Verehrer, derer er sich kaum erwehren kann und derer er sich entledigen möchte(d.h. seiner astral-emotionalen Verhaftungen, spirituell : lunarische Phase 4). An anderer Stelle wird solches als die die Himmel erobernden Daityakönige umschrieben. Einmal geht er deswegen für drei Tage in einen Fluss in Samadhi unter Wasser.

Zuguterletzt erscheint Dattatreya vor seinen geschockten Anhängern mit einem schönen Mädchen und einer Weinflasche(Krishna tanzt im gleichen allegorischen Zusammenhang auf dieser Stufe mit Radha bevor er sie verlässt; Mara versucht Buddha in diesem Zusammenhang mit Bildern schöner Frauen zu beeinflusssen : Venuspase oder Phase 5 dieser Stufe 15) und einer Flasche Wein(Allegorie des Rebis mit Kelch), die ihn daraufhin im Glauben er sei vom Pfad abgewichen verlassen(Buddha verlässt in diesem Zusammenhang seine Gefährten).
Dattatreya geht nun hocherfreut seiner Wege und betritt den höheren Einweihungspfad mit der Stufe 16.
Die vielen Lobeshymnen bezüglich Dattatreya als obersten Satguru aus Richtung der Vishnuisten kann man also ruhig relativieren - aus dieser Richtung kommt so manches poetische, d.h. auch über Krishna.

Sikhismus

Guru Gobind Singh schreibt im Dasam Granth über Dattatreya (Datt Muni, Datt Dev ), er sei eine Inkarnation von Rudra, und er erzählt dort auch seine Lebensgeschichte.

Sadhana

Dattatreyas Bija-Mantra ist DRAM. Daran lehnt das Gayatri mit Om dram hreem krom an.

Die Dattatreya Upanishad beschreibt mehrere lange Mantras.

Längere Mantras sind Om guru datta namo namaha, Om aam hreem krom ehi dattatreya swahaa, Om aim krom klim klum rham rhim rhum souhou dattatreyay swaaha[4], Om Hreem Dram Dattatreya Hare Krishna und Unmattaananda Dayaka - Digambara Mune Baala Pisacha Jnaana Saagara – Dram Hrim Om.

Literatur

Referenzen

Weblinks