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Ödipus

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Ödipus (altgriech, Oidípous; neugriech. Idípodas; wissender Fuß, geschwollener Fuß) ist eine Gestalt der griechischen Mythologie über die Sopholkes die drei Dramen der Thebanischen Trilogie schrieb. Er wurde besonders dadurch bekannt, dass er seine eigene Mutter heiratete(S. Freud) und das Rätsel der Spinx löste.

Mythos

Der Ödipus - Mythos hat sechs große Abschnitte :

Der Fluch

König Laios [gesprochen: La’i’os] von Theben hatte dadurch die Gastfreundschaft des Königs Pelops missbraucht, daß er dessen Sohn Chrysippos entführen und verführen wollte, an dem er Gefallen gefunden hatte. Aufgrund dessen verfluchte Pelops ihn.

Laios und seine Frau Iokaste waren lange Zeit kinderlos. Schließlich machte Laios sich auf den Weg zum Orakel von Delphi und erhielt Kunde von Pelops Fluch. Das Orakel sagte: Unterstehe dich je einen Sohn zu zeugen, andernfalls wird dieser seinen Vater erschlagen und seine Mutter heiraten.

Ödipus in Korinth

Ödipus tötet seinen Vater

Ödipus besiegt die Sphinx

Nach Laios Tod übernahm sein Schwager Kreon die Herrschaft über Theben. Zu dieser Zeit lauerte die Sphinx Reisenden in der Nähe von Theben auf, die auf einem Felsen saß und den Vorbeikommenden ein Rätsel tellte. Sie verschlang wer es nicht lösen konnten.

Die Seuche

Tod

Zum Tod des Ödipus gibt es zahlreiche Versionen :



Ödipus ist ein Sohn des Laios, des Königs von Theben, den er in einem Handgemenge tötet.

Später erhält er als Belohnung dafür, dass er Theben von der Sphinx befreit, Iokaste, die Witwe des Königs und damit seine eigene Mutter, zur Ehefrau. Erst später erfährt er, dass Iokaste und Laios seine leiblichen Eltern sind.

Wie es von einem Orakel vorausgesagt wurde, beging Ödipus also sowohl Vatermord als auch Inzest. In Sophokles’ Drama König Ödipus sticht sich Ödipus am Ende die Augen aus und flieht mit seiner Schande ins Exil.

Die tragische Figur des Ödipus hat vielfach Eingang in Literatur, Kunst und Philosophie gefunden. Das psychoanalytische Konzept des Ödipuskomplexes geht auf Sigmund Freud zurück.